Hessischer Bildungsserver / Unterricht

Projekte für Schulen

 Schulprogramm der Public Climate School

Mitte Mai fand das Schulprogramm der Public Climate School statt. Für diejenigen, die nicht live dabei sein konnten, hat die Public Climate School Videos der Unterrichtsstunden online gestellt und auch die Arbeitsmaterialien bleiben weiter frei zum Download verfügbar.

 

Das Schulprogramm der Public Climate School bringt Klimabildung in die Schulen. Gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Gesellschaft wurden 15 Unterrichtseinheiten unter den Maßstäben der Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) entwickelt. Die Inhalte richten sich an alle Klassenstufen, von der Grundschule bis zur Mittel- und Oberstufe und können durch ihre Länge von 45 min gut in den eigenen Unterricht integriert werden. Zu den einzelnen Unterrichtseinheiten gibt es didaktisch aufbereitete Arbeitsmaterialien und Unterrichtsverlaufspläne erstellt.

 

SAVE THE DATE: Die nächste Public Climate School findet vom 22. bis 26. November 2021 statt. Auch hier wird wieder ein Live-Schulprogramm stattfinden. Die Planungen hierfür laufen bereits.

 

„Weltklimakonferenz" – ein (Online-)Rollenspiel“

Gesucht werden Klassen der Jahrgangsstufen 8 – 10 (Einsteigerversion) und Kurse der E-Phase (Oberstufenversion) zur Erprobung der neuen Versionen - gern auch noch in diesem Schuljahr

Die Klimakrise trifft Menschen in verschiedenen Ländern unterschiedlich. Die einen tragen kaum etwas dazu bei, bekommen die Auswirkungen aber schon deutlich zu spüren. Andere wollen vor allem ihren Lebensstandard steigern oder bewahren. Verschont bleibt aber niemand, doch gerecht ist das so nicht.

Als Delegierte vertreten die Schüler:innen jeweils ein Land (Äthiopien, Brasilien, China, Deutschland, Indien, Marokko, Tuvalu und die USA) oder Fridays for Future oder sie leiten als UNO die Konferenz. So erleben sie, wie schwer es ist, sich auf die notwendigen Schritte zur Begrenzung des Klimawandels und die gerechte Finanzierung der Reduktions- und Anpassungsmaßnahmen zu verständigen.

Dieses an vielen Schulen schon erprobte Rollenspiel bieten wir nun in einer neuen Version für „Einsteiger“ an und mit neuen Möglichkeiten:

  • ganz digital oder hybrid je nach (Infektions-)Lage
  • leichtes Teilen von visuellen Inhalten, die die Konferenz anschaulicher machen
  • schneller Wechsel von Plenum und Gruppenphasen
  • Zuschaltung von Referent*innen, z.B. von KlimaGesichter

Angelegt ist das Thema auf fünf Doppelstunden. Viel Zeit für ein Thema, aber diese Unterrichtsreihe bietet nicht nur vielfältige Lernerfahrungen in Erdkunde, PoWi, Religion, Ethik oder den Naturwissenschaften, sondern trägt auch bei zur Erweiterung der Medien- und Handlungskompetenzen.

Dieses Angebot ist kostenlos. Es wird gefördert von Brot-für-die-Welt, Hessen-Agentur und dem Katholischem Fonds. Bei Interesse melden Sie sich bitte möglichst bald mit Ihren Wunschterminen.

Wolfram Dawin, Zentrum Oekumene - Regionalstelle Kassel Wilhelmshöher Allee 330 34131 Kassel Tel. 0561 9378-383 oder 0160-9330 2130 dawin@zentrum-oekumene.de

 

Actionbound „Spurensuche Klimawandel“ gemeinsam gestalten

Schulklassen und AGs als Partner*innen für Erprobung gesucht!

Klimaboot, ein Bildungsprojekt für Fragen rund um das Klima, möchte ein neues Konzept erproben und Sie dabei unterstützen, mit Jugendlichen einen eigenen Actionbound zum Thema Klimawandel in Ihrer Umgebung zu gestalten. Zum Beispiel im Rahmen einer AG, einer Projektwoche oder als Vertiefung einer Unterrichtsphase zum Thema Klima. Das Konzept ist für Lernende ab der Jahrgangsstufe 8 geeignet.

Möchten Sie kostenlos an der Erprobung teilnehmen? Klimaboot bietet Ihnen Materialien und Beratung bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes. Dafür wünscht sich Klimaboot von Ihnen Ihre Rückmeldungen.

Sie erhalten von Klimaboot

  • Ein Vorgespräch und Materialien zur Vorbereitung des Projektes, digital oder bei einem Treffen vor Ort. Und bei Bedarf: Eine Einführung in die Grundlagen von Actionbound und Klimabildung mit praktischer Einweisung (ca. 1-2 h).
  • Unterstützung bei der Durchführung.
  • Einen Vorschlag für einen Ablauf für Ihr Projekt. Natürlich ist darin auch das Ausprobieren eines Beispiel-Bounds und die Erarbeitung und das Testen von Aufgaben in Kleingruppen enthalten.
  • Einen Aufgabenpool zum Thema Klima, um das Entwickeln des Bounds zu vereinfachen: Zum Ausprobieren, zum Inspirieren-lassen, aber vor allem auch, um sie einfach an die Orte in Ihrer Umgebung anzupassen. Die Kleingruppen dürfen diese Sammlung funktionsfähiger Aufgaben nutzen und abwandeln. Oder ganz eigene Aufgaben entwickeln. Wenn gute neue Aufgaben entstehen übernehmen wir sie gern in unseren Aufgabenpool.

Zeitbedarf: ca. 4 - 6 Stunden Vorbereitung / ca. 8 – 12 Schulstunden mit Ihrer Klasse oder AG

Möchten Sie an der Erprobung teilnehmen oder haben Sie weitere Fragen?

Kontakt: Heike Wefing-Lude, Mail: Wefing-Lude@arcor.de Tel. 0561/4916091

Als Modul der Kooperation KLIMABOOT gefördert von Hessen-Agentur und Katholischem Fonds Koordination: Wolfram Dawin, Zentrum Oekumene, Mail: dawin@zentrum-oekumene.de, Tel. 0561/9378383

 

"Schule·Klima·Wandel" – Schüler*innen gestalten Klimaschutz

Im Projekt ›Schule·Klima·Wandel‹ geben Schüler*innen und junge Menschen (unsere »Klima-Botschafter*innen«) zwischen 13 und 22 Jahren Klima-Workshops für Gleichaltrige an Schulen – in Hessen und bundesweit. Dabei steht das Miteinander-Lernen auf Augenhöhe im Fokus.

Gemeinsam setzen sich die Teilnehmenden mit Ursachen und Folgen von Klimawandel auseinander und werden so für umwelt- und gesellschaftspolitische Themen sensibilisiert. Die Workshops werden von den Klima-Botschafter*innen individuell und bedarfsorientiert geplant und mit partizipativen Methoden durchgeführt.

Durch ihr Vorbild motivieren die Klima-Botschafter*innen andere Schüler*innen, Klimaschutzprojekte an der eigenen Schule umzusetzen, den Lernort Schule aktiv mitzugestalten und nachhaltig zu verändern.

© SV-Bildungswerk e.V. | Fotograf: Fabian Wanisch

 

Konsumkritischer Stadtrundgang

Der "Konsumkritische Stadtrundgang" wird in Frankfurt ab der Jahrgangsstufe 8 für Schulklassen angeboten. Bei einem Gang über die Zeil mit Endstation im Weltladen oder Unverpacktladen werden die Zusammenhänge zwischen unserem Konsum alltäglicher Gegenstände wie Jeans, Turnschuh und Handy und den Folgen für Umwelt aber auch die Arbeitsbedingungen bei der Produktion aufgezeigt. Die Führung dauert etwa zwei Stunden.

 

Online statt live-Präsenz „Grenzenlos“ bietet virtuelle Workshops  zu Nachhaltigkeitsthemen an

 Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung richtet sich an Lehrkräfte von berufsbildenden Schulen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Studierende, die aus Afrika, Asien und Lateinamerika kommen, bieten im Projekt kostenlos Lehrkooperationen an. Im Fokus stehen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals).

Die Lehrkooperationen beziehen sich dabei auf die Empfehlungen des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung. Ausgesuchte Themen sind nun auch als virtuelles Angebot abrufbar. Der technische Aufwand ist gering, der Mehrwert umso größer, denn Schüler/-innen sind mit engagierten jungen Menschen aus der ganzen Welt über Nachhaltigkeitsthemen im Dialog.  Berufliche Schulen können sich bei aktiver Teilnahme für die Auszeichnung als „Grenzenlos-Schule“ bewerben. In Hessen ist „Grenzenlos“ Teil der Dachmarke „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“.

Info: Grenzenlos – Globales Lernen in der berufliche Bildung, World University Service – Deutsches Komitee e. V., Goebenstr. 35, 65195 Wiesbaden,

Ansprechpartnerinnen: Dr. Julia Boger (boger@wusgermany.de), Alexandra Samokhvalova (samokhvalova@wusgermany.de) Tel.: 0611/9446051.

 

Masifunde Bildungsförderung e.V.

Im deutschen Projekt „Masifunde – Lasst uns global lernen!“ setzen sich die teilnehmenden Jugendlichen mit den Herausforderungen und Chancen des Lebens in einer multikulturellen und globalisierten Gesellschaft auseinander. Junge Menschen werden dazu angeregt, sich mit den Themen Flucht, Migration, Rassismus, Stereotype, Menschenrechte, Umwelt, Konsum und Landwirtschaft zu beschäftigen und diese aus einer globalen Perspektive heraus zu betrachten. Dabei besteht die Möglichkeit für einen Online-Austausch zwischen gleichaltrigen Partnergruppen aus dem südafrikanischen Learn4Life!-Programm.

Neben diesem Projekt finden auch weitere entwicklungspolitische Bildungsangebote im Rahmen von Workshops, Seminaren und Vorträgen statt. Beispielsweise gibt es Multiplikator*innen-Schulungen, die junge Erwachsene dazu befähigen, solche Bildungsangebote zu leiten. Außerdem gibt es einzelne Workshops an Schulen, in denen Schüler*innen einen Input zu den Themen des Globalen Lernens erhalten sollen.

Gefördert wird das Projekt durch „Brot für die Welt“ und „Engagement Global“.  Schulen und außerschulische Einrichtungen können sich bei Interesse gerne hier melden, um nähere Information zu erhalten: Johanna Schubert-Ergün schubert-erguen@masifunde.de

GemüseAckerdemie

Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges theorie- und praxisorientiertes Bildungsprogramm für Schulen und Kitas, bei dem die Lernorte mit unserer Unterstützung ihren eigenen Acker vor Ort aufbauen. Wir unterstützen und beraten die Lernorte bei der Ersteinrichtung und Pflanzung des Ackers und stellen die Jungpflanzen und das Saatgut vom bis zu 30 verschiedenen Gemüsearten bereit. Wir vermitteln den Pädagog*innen außerdem das notwendige fachliche Know-how und geben Hilfestellung bei der didaktischen und praktischen Umsetzung. Ergänzend zur Ackerarbeit liefern speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien Wissen über den Anbau von Gemüse und über globale Zusammenhänge von Produktion und Konsum von Lebensmitteln. Die Materialien orientieren sich dabei an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Durch unsere Methoden führen wir die Pädagog*innen mit den Jahren in die Selbstständigkeit und unterstützen eine nachhaltige und langfriste Verankerung der Ackers am Lernort. Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche

  • sich Wissen zum Gemüseanbau aneignen,
  • Interesse und Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln,
  • sich gesünder ernähren und
  • verantwortungsbewusster, nachhaltiger und sozialer handeln.

Projekttage, Ausstellungen, Lernkoffer und Fortbildungen

Bei allen Angeboten des Globalen Lernens geht es darum, Schüler*innen die Kompetenzen zu vermitteln, die ihnen helfen, globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen zu verstehen und eigene verantwortungsvolle Handlungsmöglichkeiten zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen dabei alltägliche Entscheidungssituationen, Konsummuster, wirtschaftliche und ökologische Phänomene und Herausforderungen, wie z.B.:

  • „Ethic- fashion“ – die (faire) Welt der Mode
    Formate: Ausstellung, Projekttage, Materialien, Fortbildungen
  • „Kinder, Kinder! - von Kinderleben, Kinderarbeit und Kinderrechten“
    Formate: Ausstellung, Projekttage, Materialien, Fortbildungen
  • „Klimawandel“
    Formate: Projekttage als erlebnispädagogisches Geländespiel, Rollenspiel oder Escape Room
  • „Migration und Flucht“
    Formate: Ausstellung, Koffer mit Lernstationen, Projekttage, Materialien, Fortbildungen
  • „Siebzehn Ziele für eine nachhaltige Entwicklung“ – Die UN-Nachhaltigkeitsziele
    Formate: Ausstellung, Projekttage, Materialien, Fortbildungen
  • „Wie schmeckt denn Nachhaltigkeit?“- über Ernährung und die Überwindung von Hunger
    Formate: Projekttage und Materialien, Fortbildungen
  • und viele weitere Themen….

Ansprechpartnerin: Sabine Striether (striether@zentrum-oekumene.de), Tel. 069 – 9765 18 – 52

Weltladen Bad Nauheim

Den Weltladen Bad Nauheim, unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins „Bad Nauheim – fair wandeln e.V.“, gibt es seit Mai 2013. Neben dem Verkauf von fair gehandelten Waren wie Tee, verschiedenen Lebensmitteln, konzentrieren wir uns besonders auf unsere Bildungsarbeit mit Schulen. Klassen und Kurse der Mittel- und Oberstufe erhalten dabei einen Einblick in die Hintergründe des fairen Handels und über Wege einer sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Auch für Grundschulklassen bieten wir altersgemäße Themenschwerpunkte an.

Unsere Angebote berücksichtigen die Inhalte der Kerncurricula und basieren auf den Inhalten des globalen Lernens. Insbesondere für die Fächer PoWi, Ethik, Erdkunde, Religion, Geschichte, Biologie und Sachunterricht finden sich viele Unterrichtsinhalte. Die Entwicklung interkultureller Kompetenz, das Erkennen globaler Zusammenhänge bezogen auf ökologische, soziale und ökonomische Fragestellungen im Rahmen eines nachhaltigen Handelns werden genauso vermittelt wie das Ziehen von Rückschlüssen auf das eigene Handeln. Dadurch entsteht eine Vielfalt an Handlungsoptionen, sich für nachhaltige Entwicklung zu engagieren.

2014 wurde das Bildungsteam des Weltladens Bad Nauheim gegründet. Seitdem haben uns über 1000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 21 Jahren im Weltladen Bad Nauheim besucht.

LAUF GEGEN DEN HUNGER

Das Projekt lädt  Schulen ein, Teil einer weltweiten Bewegung zu werden, um ein deutliches Zeichen gegen den globalen Hunger setzen. Der Lauf gegen den Hunger ist ein kostenloses Schulprojekt der humanitären Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger und verbindet Bildung, Sport und soziales Engagement – und schafft eine tolle gemeinschaftliche Aktion für die ganze Schule. Das Projekt informiert und sensibilisiert Kinder und Jugendliche interaktiv über das Thema Mangelernährung in der Welt und ermöglicht es ihnen sich auf sportliche Weise sozial zu engagieren.

Unser Schulprojekt passt sich den aktuellen Bedingungen ihrer Schule an! Ob von zu Hause, im Unterricht mit den Lehrkräften oder als Schulveranstaltung mit unseren Mitarbeitenden – das Projekt stellt  alle benötigten Materialien bereit und ermöglicht auch sonst einen reibungslosen Ablauf. 

Projekte der Ecokids

Kleine Bienenschule: Hier lernen Menschen in jedem Alter den Umgang mit Bienen: Wie ist ein Volk aufgebaut? Wovon ernähren sich die Bienen? Wieso sind Bienen die drittwichtigsten Nutztiere? Was genau produzieren sie? Mit einem abgestimmten Curriculum lässt sich das Bienenjahr wunderbar auf das Schuljahr abbilden und begleiten. Außerdem erwerben sie auch die Fähigkeiten, die notwendig sind um selbst einen Bienenstock zu halten. In der Kleinen Bienenschule fokussieren wir auch auf naturnahes Gärtnern. Die Kleine Bienenschule arbeitet nicht nur mit Kindern und Schülern, sondern bietet auch interessierten Erwachsenen einen Einstieg in die Imkerei und Bienenhege.

Ferienbegleitung: Regelmäßig veranstalten die Ecokids mit kommunalen Trägern oder auch Schulen betreute Ferienangebote für Schulkinder zwischen 6 und 12 Jahren im naturnahen Raum. Bohren, Hämmern, Meißeln, Schleifen, Malen und Sägen, Spielen, Basteln, gemeinsam draußen essen und viel Bewegung sind unsere fokussierten Themen. Unsere Programme sind jahreszeitlich und örtlich abgestimmt.  

FairTrade Schools verankert soziales Handeln und kritisches Konsumverhalten in den Schulalltag. Fairtrade-Schools bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Mit einem weltverknüpften Lernen und einem Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung erreicht die Kampagne positive Einflüsse für die gesamte Gesellschaft über einen langen Zeitraum.

Wald- und Wiesentage - zum Wandern und wundern: Wandertage, Waldtage, Wiesentage - direkt in der unmittelbaren Umgebung gibt es so viel Spannendes zu sehen und zu erleben. Flöße bauen, Tierspuren suchen, Bachläufe aufspüren und stauen, dann selbst gebaute Flöße zu Wasser lassen, ein Naturtag ist erlebnisreich, bewegungsreich, spannend und erholsam. Projektbeispiele in Zusammenarbeit mit Schulklassen finden sich auf der Homepage der Ecokids.

Museumspädagogische Angebote: Im Rahmen der BNE bietet Ecokids auch Projekte für Ausstellungsorte an. Begleitend zu gezeigten Werken werden die jungen Besucher in Workshops an die gezeigten Themen herangeführt und im Rahmen der BNE sensibilisiert.

Das Holzerlebnishaus

Thema: „Auf dem Holzweg in die Zukunft“:

- Quer durch den Wald zum Ursprungsort des Holzes
- Gedankenreise: wofür brauchen wir eigentlich Holz?
- Die Photosynthese als unabdingbare Grundlage zum Verständnis von

CO2 als Voraussetzung für das Wachstum und das Leben, das Zuviel an CO2, dessen Ursprung und Auswirkung, die Einlagerung von Kohlenstoff im Holz

-
- Wie entsteht Holz – vom Samen bis zum großen Baum: auf einer gespannten Leine wird eine Abfolge von Fotos gehängt
- Worauf muss man achten, wenn Bäume/Holz genutzt wird
Thema: langfristiges Denken/Nachhaltigkeit/Denken für künftige Generationen (Generationenvertrag, Begriff Nachhaltigkeit stammt daher aus dem Forst vor über 300 Jahren!) und andere Teile der Welt (weltweiter Raubbau – auch durch unseren Konsum!)
- Abschlussspiel „Una Silva“ = Ein Wald: das Spiel zum Verständnis des Nachhaltigkeitsgedankens
- Anschließend Nutzung des Außengeländes zur freien Verfügung mit Spielen, Seilbahn, Klettern etc.

 

Dauer: mind. 4 Stunden, je nach Wahl der Zusatzaktionen
Kostenpflichtig im Holzerlebnishaus

https://www.holztechnikmuseum.de 

float:leftBildung trifft Entwicklung (BtE)

Das Programm Bildung trifft Entwicklung vermittelt qualifizierte und praxiserfahrene Referentinnen und Referenten für Veranstaltungen des Globalen Lernens an Schulen jeder Schulform und für jede Klassenstufe. Die Referentinnen und Referenten haben mehrere Jahre Arbeits- und Lebenserfahrungen in Ländern des Globalen Südens gesammelt, die sie auf lebendige und interaktive Weise an die Schülerinnen und Schüler weitergeben. Die Methoden und Themen wie beispielsweise Alltag in anderen Ländern, interkulturelles Zusammenleben, Kolonialismus, Klimawandel oder Nachhaltigkeit werden für die jeweilige Altersgruppe zugeschnitten.

Beratung und Vermittlung in Nord- und Mittelhessen: Simone Henke, simone.henke@bildung-trifft-entwicklung.de, 0551-3887634

Beratung und Vermittlung in Südhessen: Shila Auer, shila.auer@engagement-global.de, 0228-20717-129                                                       Weitere Infos: www.bildung-trifft-entwicklung.de

Der Weltladen Marburg

Bildungsprojekte und Medienkisten, z.B. zum Inklusiven Globalen Lernen

Das Schul- und Bildungsprojekt êpa! des Weltladen Marburg bietet eine Vielzahl an Bildungsprojekten und Medienkisten an. Dazu gehört auch unser 2020 neu entstandener Koffer „Unsichtbar. Hinter den Kulissen globaler Waren“. Der Koffer beinhaltet Methoden des Globalen Lernens für die Arbeit mit sehenden und nichtsehenden Kindern und Jugendlichen an. Die Methoden und Materialien sind für inklusive Gruppen zugänglich, sodass sie gemeinsam genutzt werden können. Die Themenschwerpunkte des Koffers sind Kakao, Textilien und Fairer Handel. Dabei beinhalten die einzelnen Module jeweils unterschiedliche Methodenvorschläge. Mit der Materialsammlungen sollen pädagogische Fachkräfte dazu angeregt werden, die Individualität aller Menschen als einen selbstverständlichen Teil der Gesellschaft, des Zusammenlebens und somit auch der Schule zu betrachten.

 

Lernwerkstatt Klimawandel Sek I

Das Hessische Umweltministerium fördert im Rahmen der Klimabildung des Integrierten Klimaschutzplanes Hessen 2025 die Durchführung der Lernwerkstatt Klimawandel an zahlreichen Sek I Schulen in Hessen. Die modular aufgebaute Lernwerkstatt beschäftigt sich mit Klimaschutz, naturwissenschaftli­chen Grundlagen des Klimawandels, seinen Folgen und möglichen Anpassungsstrategien. Globale Aspekte, die Auswirkungen auf Hessen und den persönlichen Lebensstil werden in den Blick genommen. Die vierstündigen, praxisorientierten Module richten sich an 8. bis 10. Klassen und werden von qualifizierten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren durchgeführt.

Netzwerk Schulgärten in Hessen

Schulgärten sind hervorragende Lernorte für BNE: Das Netzwerk bietet Anregungen für BNE-Unterricht im Schulgarten, Bildungsmaterialien, praktische Gartentipps, individuelle Schulgarten-Beratung, Fortbildungen u.a. zu Planung und Management von Schulgärten sowie zu Biodiversität, Klimaschutz und Ernährung im Schulgarten. Regelmäßige Rundbriefe und eine Internetseite mit Forum für Austausch und Vernetzung runden das Angebot ab. Eine interdisziplinäre Steuerungsgruppe unter der Federführung des Hessischen Umweltministeriums und mit Beteiligung des Hessischen Kultusministeriums steht dem Netzwerk mit Rat und Tat zur Seite.

 

Umweltschule „Lernen und Handeln für unsere Zukunft“

In Kooperation der hessischen Ministerien für Kultus und Umwelt wird diese Auszeichnung für das besondere Engagement in der BNE vergeben. Schulen aller Schulformen bearbeiten mit konkreten Zielen zwei Jahre lang zwei Handlungsbereiche der BNE und bauen dadurch gleichzeitig Strukturen im Schulalltag auf, die das Engagement auch langfristig steuern und stützen können.

Werkstatt Ernährung

Das erlebnis- und handlungsorientierte Bausteinkonzept des hessischen Verbraucherschutz- und des Kultusministeriums, gemeinsam erarbeitet mit Partnern des Ernährungsbereiches, verknüpft die Essenszubereitung mit Themen der Ernährungs- und Verbraucherbildung.

Kindern und Jugendlichen, speziell der Klassen 5 und 6, werden die gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte von Essen und Trinken praxisorientiert vermittelt. Hierzu stehen ein umfassendes Handbuch incl. einer CD und eine Werkstattkiste bereit.

Fortbildungen vermitteln Lehrkräften sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, wie sie das Konzept in der Schule umsetzen können.

Kooperation Klimabildung & Energieberatung

Das Hessische Umweltministerium fördert im Rahmen der Klimabildung des Integrierten Klimaschutzplanes Hessen 2025 die systematische Kooperation zwischen Umweltbildungszentren, Akteuren aus der Energieberatung und regionalen BNE-Netzwerken. Ziel ist, Energieberatung und Klimabildung gemeinsam zu denken, gegenseitig zu ergänzen und somit Synergieeffekte aus den Kompetenzen der beteiligten Projektpartner zu generieren. Hierfür werden verschiedene Veranstaltungsformate durchgeführt, die einen offenen Austausch anstoßen und Möglichkeiten einer produktiven Zusammenarbeit ausloten. Auch Partner aus der Wissenschaft sind eingeladen, sich an diesem Dialog zu beteiligen.

 Bauernhof als Klassenzimmer

Mehr als 200 Bauernhöfe beteiligen sich an der Initiative, die vom hessischen Umwelt- und vom Kultusministerium gemeinsam mit dem hessischen Bauernverband ins Leben gerufen wurde, um landwirtschaftliche Betriebe als Lernorte für vorschulische Bildungseinrichtungen, Schulen und andere Gruppen anzubieten. Auf dem Bauernhof erleben Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene, wie und wo unsere Lebensmittel hergestellt werden und erfahren, wie Landwirtinnen und Landwirte die Nutzung der Landschaft gestalten und dabei auch abhängig sind von einer intakten Natur, Jahreszeiten und Klima. Fortbildungen für Lehrkräfte und Landwirtinnen und Landwirte werden gleichermaßen angeboten. Als zusätzlicher Schwerpunkt wurde der Themenkomplex „Klimaschutz und Landwirtschaft“ im Bildungsangebot aufgenommen.

Schuljahr der Nachhaltigkeit (SdN): Primar-Klimamodule und Sek I

Im Rahmen der Klimabildung des Integrierten Klimaschutzplanes Hessen 2025 fördert das Hessische Umweltministerium die Verbreitung des sehr erfolgreichen SdN für 3. und 4. Klassen mit der Umsetzung der Lernwerkstätten zu Klimawandel und Klimaschutz, Energie und Ernährung in zahlreichen Schulen. Auch diese Grundschulen können die besondere Auszeichnung „Schule der Nachhaltigkeit“ erhalten, wenn sie ihre Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit auf den gesamten Schulbetrieb ausweiten und damit über den Unterricht hinaus einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

In einem Pilotprojekt wird getestet, ob und wie sich das SdN auch auf die  6. und 7. Klassen ausweiten lässt: Jeweils ein gesamter Jahrgang einer Schule setzt sich mit Energie, Mobilität oder Ernährung und ihren Auswirkungen auf das Klima auseinander.

Schuljahr der Nachhaltigkeit

Das Schuljahr der Nachhaltigkeit ist ein Projekt des Hessischen Umweltministeriums. Mit Unterrichtsmodulen zu Themen der Nachhaltigkeit wird Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an Grundschulen zu verankert. Die Schulen werden befähigt, nachhaltige Entwicklung als Aufgabe der ganzen Schule zu verstehen und umzusetzen. Den Schulen stehen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von BNE-zertifizierten Umweltzentren unterstützend zur Seite, die auf Wunsch Lernwerkstätten an der Schule durchführen. Diese können mit Hilfe der dazugehörigen frei verfügbaren Bildungsmaterialien auch eigenständig umgesetzt werden.

Die engagierten Schulen können sich anschließend für die Auszeichnungen „Schuljahr der Nachhaltigkeit“ und „Schule der Nachhaltigkeit“ bewerben und gehören dann zum Schulnetzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Hessen“.

Dachmarke "Nachhaltigkeit lernen in Hessen"

Unter der Federführung des Hessischen Umweltministeriums und mit Unterstützung des Hessischen Kultusministeriums werden hessische Schulen mit unterschiedlichen Zugängen zur BNE werden unter dem Dach »Nachhaltigkeit lernen in Hessen« zu einem Netzwerk zusammengefügt. Folgende Auszeichnungen gehören zum Netzwerk: Umweltschulen und Schuljahr der Nachhaltigkeit / Schule der Nachhaltigkeit, UNESCO-Projektschule, Grenzenlos-Schule, Eine-Welt-Schule und Fairtrade-Schule. Überprüft wird nicht jede einzelne Schule, sondern die Zugangszertifikate und Auszeichnungen. Die Schulen profitieren durch den Austausch guter Beispiele innerhalb des Netzwerkes, durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, z.B. attraktive Schilder für die Schulfassaden und durch die Verwendung des Logos für ihre Veröffentlichungen.

Regionale Netzwerke BNE

Die Regionalen Netzwerke BNE sind ein Projekt des Hessischen Umweltministeriums und inzwischen in neun Regionen zwischen Kassel und Darmstadt aktiv. Die jeweiligen Koordinierungsstellen vernetzen verschiedene Bildungsträger wie Schulen, Kindertagesstätten, Umweltzentren, Vereine, Firmen und andere Interessierte mit ihren Angeboten zur Nachhaltigkeitsbildung vor Ort und organisieren die gemeinsame Präsentation.

Runder Tisch Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Am Runden Tisch versammeln sich eine Vielzahl von Institutionen und Personen mit hoher fachlicher Expertise und Erfahrung im Bereich BNE. Ziel ist es, gemeinsame Aktivitäten zu bündeln und einen langfristigen Rahmen zur Vernetzung von BNE-Akteuren zu fördern. Als Richtschnur dient dabei der Nationale Aktionsplan BNE. Außerdem sollen konkrete Aktivitäten angestoßen und gemeinsam umgesetzt werden. Unter dem Dach der Hessischen Nachhaltigkeitsstrategie erfolgt die Koordination in Abstimmung mit dem Vorsitz des Runden Tisches BNE.

Zertifikat „Bildungsträger für eine nachhaltige Entwicklung“

Mit klaren Qualitätskriterien zur Pädagogik und einem nachhaltigen Bildungsbetrieb bekommen Schulen und Kindergärten Hilfestellung und Transparenz bei der Auswahl geeigneter Bildungsträger. Unter der Federführung des Hessischen Umweltministeriums zusammen mit den Landesministerien für Kultus, Soziales und Wirtschaft werden außerschulische BNE-Bildungsträger zunächst für drei Jahre ausgezeichnet; im Anschluss steht eine Rezertifizierung an. Das Verfahren ist für den Antragsteller kostenlos.

 

Informationen zur Antragstellung finden Sie hier.

Ausgezeichnete Bildungsträger finden Sie auf der interaktiven Karte.

Aktionswoche Klima

Die Dringlichkeit des Klimawandels verstehen und aktiv werden - wir machen es einfach!

An allen Schulen. Für alle Schüler*innen. Bundesweit.

An einem oder mehreren Tagen vom 20. bis 24. September 2021

Die Aktionswoche Klima bietet allen Schüler*innen einer Schule die Möglichkeit, die Bedeutung der Klimakrise auf je altersgerechte Weise zu verstehen. Vielfältige und multimediale Angebote können von Lehrer*innen einfach und ohne zusätzlichen Aufwand in den Unterricht einbezogen werden.