Hessischer Bildungsserver / Unterricht

Kultur- digital und analog

Museen und Theater wieder geöffnet

Seit dem 4. Mai sind die Museen in Hessen wieder geöffnet, seit Juni auch die Theater. Es gelten aber überall strenge Hygieneauflagen und Zugangsbeschränkungen. Wie sich das im Einzelnen gestaltet, können Sie jeweils auf der Homepage der einzelnen Institutionen erfahren.

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Angebote der Schirn

23.04.2020 - 05.07.2020 Heute

Die Schirn Kunsthalle hat jetzt auch montags geöffnet. Die beiden aktuellen Ausstellungen "Fantastische Frauen" und "Richard Jackson" wurden bis zum 5. Juli verlängert.

Neben den bekannten digitalen Formaten, den Digitorials und Podcasts zu einzelnen Ausstellungen, befassen sich die Schirn Shortcuts in kurzen Video-Sequenzen mit generellen Fragen der Kunstvermittlung: Woher kommt ein künstlerisches Phänomen? Wie entsteht ein Stil? Die kurzen informativen Filme eignen sich gut für den Unterricht oder die Abiturvorbereitung. Das Schirn Magazin bietet darüber hinaus vertiefende Informationen zu aktuellen Ausstellungen und zur kreativen Szene in Frankfurt. Für Kinder gibt es Bastelanleitungen. Vor dem Hintergrund der Ausstellung „Fantastische Frauen“ gestalten sie verrückte Fantasiewesen, surrealistische Cadavre Exquis.

Bildquelle: Schirn Kunsthalle


#neuland: Ich, wir und die Digitalisierung

02.04.2020 - 30.08.2020

Eine Ausstellung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation und der Nemetschek Stiftung.

Mittlerweile kann die Ausstellung Ich, wir und die Digitalisierung wieder besucht werden. Der Besuch der Webseite zur Ausstellung ist aber nach wie vor lohnenswert. Textbeiträge, Videos und Fragebögen zum eigenen Verhalten in der digitalen Welt gehen folgenden Fragen und Themenstellungen nach:

Die Freiheit der digitalen Welt ist jedoch auch mit Herausforderungen für uns als Individuen und für die Gesellschaft verbunden. Wie wirkt sich die Digitalisierung ganz konkret auf unser Leben aus? In welchen Bereichen verändert sie die Gesellschaft?

Online und offline verhandeln wir Kommunikationsregeln neu. Wissen und Informationen sind auf ungewohnten Wegen und Kanälen zugänglich. Neue Formen von Beziehungen und Freundschaften entstehen.

Die Grenzen zwischen digitaler und analoger Realität lösen sich in der Digitalität immer mehr auf, Verhaltensmuster aus der Netzwelt formen unser Miteinander. Alltägliches verlagert sich ganz selbstverständlich ins Digitale.

Diese digitale Transformation wird unterschiedlich erlebt: Was für die einen ein natürlicher Wachstumsprozess ist – eine digitale Evolution – erscheint den anderen als beinah gewaltsame digitale Revolution, die vertraute Werte und Normen durcheinanderwirbelt.

Neu ist der Wettbewerb "Deine Stimme in der Pandemie".

Gesucht werden selbstgemachte Audios zu Erfahrungen und Gedanken zu folgenden Fragen: Warum ist Corona für Dich #neuland? Wann fing Corona an, Deinen Alltag zu verändern? Beschleunigt Corona den digitalen Wandel?

Jeder kann seine digitale Corona-Geschichte auf seinem Smartphone aufnehmen und an die Ausstellungsmacher senden. Im Expotizer und in der Ausstellung werden ausgewählte Beiträge der Audiospuren zu hören sein.

Bildnachweis: Museum für Kommunikation, Frankfurt


Filmkultur zu Hause für Familien

03.04.2020 - 31.08.2020

Unter der Überschrift „Filmkultur zu Hause für Familien“ postet das Deutsche Filmmuseum Bastelanleitungen, Filmtipps und viele weitere Ideen für das Leben in den eigenen vier Wänden. Auch die aktuellen Ausstellung zur Sammlung Volkers Schlöndorffs und zum Nachlass von Curt Jürgens sind online gegangen.

Ergänzt wurde diese virtuellen Ausstellungen durch

Hautnah: Die Filmkostüme von Barbara Baum

Artur Brauner Plakate

Im Blog werden regelmäßig Beiträgen aus allen Bereichen der Arbeit des DFF veröffentlicht.

Die Auststellungen sind wieder geöffnet. Zur Nutzung interaktiver Stationen sollten Sie Ihr Smartphone mitbringen.


ErzählZeit zu Hause

03.04.2020 - 31.08.2020

Das Theaterhaus hat wieder geöffnet und bietet eine Reihe von Stücken, die jetzt wieder in den Schulen aufgeführt werden können.

Weiterhin stehen aber die Märchenfilme des Teams von „ErzählZeit Frankfurt“ die gemeinsam mit dem Filmemacher Otmar Hitzelberger entstanden sind, kostenlos online zur Verfügung: ErzählZeit zu Hause

ErzählZeit Frankfurt ist ein künstlerisches Sprachentwicklungsprogramm, das seit 2012 erfolgreich in drei Frankfurter Grundschulen durchgeführt wird und seit Herbst 2017 zusätzlich in allen Fechenheimer Kindereinrichtungen (ab 3 Jahren). Insgesamt 65 Kindergartengruppe und Grundschulklassen nehmen kontinuierlich daran teil.

Foto: Theaterhaus Frankfurt, Tale Hendnes


Städel Museum

02.04.2020 - 31.08.2020

Das Städel Museum hat ein breites Spektrum digitaler Angebote entwickelt, die Sie zu Hause oder unterwegs, auf Ihrem Desktop, Tablet oder Smartphone nutzen können. Interessant für die Oberstufe ist das E-Learning-Angebot „Kunstgeschichte-Online-Der Städel Kurs zur Moderne“. Die Digitorials zu einzelnen Ausstellungen liefern wertvolles Hintergrundwissen. Mit dem Tablet-Game „Imagoras – Die Rückkehr der Bilder“ lernen Kinder die fantastische Welt der Bilder kennen.

 

Bildmaterial: Digitale Angebote des Städel Museums, Foto: Andreas Reeg


Mathematikum online

09.04.2020 - 31.08.2020

Wegen der Corona-Krise können im Moment weniger Menschen als sonst das Mathematikum besuchen.

Aber wer das Mathematikum schon mal besucht hat, weiß: Mathe macht glücklich! Und ein bisschen Glück können gerade in turbulenten Zeiten alle gebrauchen. Deswegen möchten wir Sie an dieser Stelle regelmäßig mit kleinen Mathe-Freuden versorgen. Schauen Sie immer wieder vorbei!

Bildrechte: Mathematikum/Rolf K. Wegst


Senkenberg@Home

03.04.2020 - 31.08.2020

Das Museum hat wieder geöffnet, allerdings noch nicht für Gruppen. Dafür wurde das Online- Angebot deutlich erweitert.

Unter Senckenberg @ Home finden Sie Quizze für Kinder, Malvorlagen und zahlreiche Leseanregungen rund um das Thema Natur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

 

 Foto: Senckenberg Museum, Tränkner


Museumslandschaft Hessen Kassel

02.04.2020 - 31.08.2020

Folgende Museen der Museumlandschaft Kassel sind wieder geöffnet:

  • Schloss Wilhelmshöhe, das Hessische Landesmuseum, die Neue Galerie, die Orangerie, das Marmorbad (Sa–So),
  • Für jedes Haus gilt eine begrenzte Besucherzahl. Die allgemeingültigen Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes sind während des Museumsbesuches verpflichtend. 

Das Angebot »kultur & co/rona« besteht aber weiterhin.

Folgen kann man den Beiträgen auf Instagram und Facebook aber auch direkt auf der Webseite der Museumslandschaft Hessen Kassel.

 


21.04.2020 - 31.08.2020

Auf dem KulturPortal des Büros für Kulturelle Bildung des Kultusministerium Hessen finden Sie einen Ideenpool, der sich noch im Aufbau befindet. Aber es lohnt sich durchaus schon jetzt, immer mal wieder drauf zu schauen Sie finden hier weitere Hinweise für einen virtuellen Museumbesuch, Angebote für den Unterricht und aus dem Netzwerk für kulturelle Bildung.


En Passant - Impressionismus in Skulptur

30.06.2020 - 25.10.2020

Der Impressionismus fasziniert auch anderthalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung. Vor allem die Malerei mit ihrem lockeren, skizzenhaft anmutenden Duktus, der hellen Farbpalette und den alltäglichen Motiven ist jedermann vertraut. Bis heute weniger erforscht und einem breiten Publikum unbekannt ist hingegen die Vielfalt des Impressionismus in der Skulptur. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen fünf Künstler: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit ihren Werken stehen sie stellvertretend für unterschiedliche Spielarten der impressionistischen Skulptur.
Die Schau vereint herausragende Skulpturen der fünf Künstler und setzt sie in Dialog mit Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien des Impressionismus.

Edgar Degas, Kleine 14-jährige Tänzerin (Detail), Bronze, H. 98 cm, Europäische Privatsammlung, Foto: Städel Museum - Horst Ziegenfusz


Anette Lenz. à propos

02.07.2020 - 27.12.2020

Anette Lenz lebt in Paris und zählt zu den einflussreichsten Gestalter*innen der Gegenwart. In Frankfurt widmet ihr deshalb das Museum Angewandte Kunst erstmals in Deutschland eine Ausstellung.

Anette Lenz gestaltete die visuellen Identitäten mehrerer französischer Städte, Theater und Museen. Aus ihrem Spiel mit Typografie, Farbe und teilweise auch Fotografie gingen außergewöhnliche Plakatserien, Ausstellungsdesigns und Bücher hervor, wobei für Anette Lenz „das Plakat eines der demokratischsten Medien schlechthin ist". In einer nach wie vor männlich dominierten und von ökonomischen Faktoren bestimmten Kommunikationswelt, hat sie sich ihre Einmaligkeit bewahrt und ist Teil einer längst überfälligen Genderkorrektur geworden. Als Gestalterin ist sie sich ihrer politisch-gesellschaftlichen Rolle bewusst.

In ihrer Einzelausstellung verwandelt Anette Lenz die Museumsräume in begehbare grafische Welten, die visuelle Kommunikation nicht als Kauf- sondern als sinnlich-poetischen Denkanstoß erlebbar machen.

Bild: Anette Lenz ©