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Interessante Personen der Naturwissenschaft

Einstieg

Interessante Persönlichkeiten der Naturwissenschaften

Im naturwissenschaftlichen Unterricht haben wir uns die unterschiedlichsten Personen im Bereich der Naturwissenschaften angeschaut und einige Informationen dazu gesammelt.

Das Ganze fängt bereits im 14. Jahrhundert an und reicht bis zu besonderen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

Interesse geweckt? Dann bist du hier richtig!
Unter den Reitern findest du nun verschiedene Naturwissenschaftler und die dazugehörigen Informationen.

Folgende Persönlichkeiten haben wir betrachtet:

Name        

Geboren - Gestorben

       Forschungsgebiet
Ada Lovelace   1815 - 1852   Mathematikerin
Aristoteles    384 v. Chr.- 322 v. Chr   Universalgelehrter
Galileo Galilei   1564 - 1642   Universalgelehrter
Elizabeth Roboz   1904 - 1995   Neurochemikerin
Emmy Noether   1882 - 1935   Mathematikerin
Isaac Newton   1643 - 1726   Physiker, Astronom und Mathematiker
Max Planck   1858 - 1947   Physiker
Marie Curie   1867 - 1934   Physikerin und Chemikerin 
Otto Hahn   1879 - 1968   Chemiker
Dian Fossey   1932   Verhaltensforscherin 
         

 

Ada Lovelace

Geboren: 10. Dezember 1815, London, England
Gestorben: 27. November 1852, London, England (im Alter von 36 Jahren)
Wissenschaftlicher Beitrag: Erste Person, die ein Computerprogramm erstellte

Ada Lovelace wurde als Hon. Augusta Ada Byron in den frühen Mittagsstunden des zehnten Dezembers 1815 geboren. Sie war das einzige eheliche Kind des berühmten Dichters Lord Byron. Da ihre Mutter, mit der Ada keine gute Beziehung pflegte, sehr an den Naturwissenschaften interessiert war, wurde die junge Ada während ihrer Kindheit auch in Fächern wie Mathematik unterrichtet, was zu dieser Zeit für Mädchen eher unüblich war.

Schon als Kind war Lovelace oft krank. Eine dieser Krankheiten lähmte sie fast zwei Jahre, und sie war erst im Jahr 1831 wieder in der Lage zu laufen, wenn auch nur mit Krücken. Im Jahr 1832, als sie 17 Jahre alt war und gerade erst ihre Mobilität zurückerlangt hatte, begann Adas wissenschaftliche Faszination überhand zu nehmen, und sie blieb von nun an bis zum Ende ihres Lebens einer der dominantesten Aspekte ihres Lebens.

Im Juni 1833 stellte ihre Tutorin Mary Somerville Ada dem Wissenschaftler Charles Babbage vor, mit dem sie eine langjährige wissenschaftliche Partnerschaft führte. Kurze Zeit nach dem ersten Treffen zeigte Babbage ihr seine „Differenzmaschine“ und Ada war schnell fasziniert von ihr. Von nun an nutzte Ada ihre Beziehung zu Somerville, um Babbage so oft wie möglich zu besuchen.

Am 8. Juli 1835 heiratete sie William, 8. Baron King, wodurch sie selbst zur Lady King wurde. Zusammen hatten sie drei Kinder. Da Ada eine Nachfahrin des verstorbenen Baron Lovelace war, wurde im Jahr 1838 ihr Ehemann zum Earl of Lovelace ernannt, was Ada zur Countess of Lovelace machte.

Im Jahr 1840, nach einem Gastseminar von Charles Babbage über die sogenannte „Analytical Engine“, beschloss Luigi Menabrea, der an jenem Seminar teilnahm, dessen Inhalt zusammenzufassen und zu veröffentlichen. Da dies auf Französisch war, bat Babbage Lovelace, dies ins Englische zu übersetzen. Zu der Übersetzung fügte Lovelace jedoch auch Notizen hinzu, die entweder ihre eigene Meinung widerspiegelten oder Weiterentwicklungen waren. Gesammelt waren diese etwa genauso umfangreich wie das Original von Menabrea. Jene Notizen waren von A bis G kategorisiert. Die wohl wichtigste aller Notizen war die letzte, Notiz G. In dieser stellte sie einen Algorithmus vor, der Bernoulli-Zahlen (eine Folge rationaler Zahlen, die häufig in der Analyse auftreten) auswerten und verarbeiten konnte. Dies galt als das erste Computerprogramm, das je geschrieben und veröffentlicht wurde. Da der Algorithmus seiner Zeit jedoch weit voraus war, konnte er nicht getestet werden und wurde deshalb nie belegt.

In den 1840ern war Lovelace in mehrere Skandale verwickelt. Zwischen vorgeworfenen Affären und ihrer Liebe zum Wetten, besonders auf Pferde, entwickelte sie außerdem eine Magersucht und eine Opiumsucht (besser bekannt als Heroin). Die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte Lovelace damit, ein mathematisches Modell für Wetten zu entwickeln, das sie jedoch nie fertigstellen konnte.

Schließlich starb Lovelace am 27. November 1852 in London, England im Alter von 36 Jahren an Gebärmutterhalskrebs. Beigesetzt wurde Ada neben ihrem Vater in der Church of St. Mary Magdalene in Hucknall, England.

·         https://www.astrotheme.com/astrology/Ada_Lovelace 

·         https://de.wikipedia.org/wiki/Ada_Lovelace 

·         https://en.wikipedia.org/wiki/Ada_Lovelace 

·         https://www.historic-uk.com/CultureUK/Ada-Lovelace/ 

Aristoteles

Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stageira, einer Stadt in der antiken griechischen Region Chalkidiki, geboren. Er stammte aus einer Arztfamilie; sein Vater Nikomachos war Leibarzt am Hof des makedonischen Königs Amyntas III.

Im Alter von 17 Jahren besuchte Aristoteles Platons Akademie. Er war von 367 bis 347 v. Chr., also 20 Jahre lang, Schüler an der Platonischen Akademie; seine Lehrer waren Platon und Sokrates. Nach Platons Tod verließ Aristoteles 347 v. Chr. Athen. 343/342 v. Chr. wurde Aristoteles Lehrer des 13-jährigen Alexander, des Thronfolgers im Königreich Makedonien. 335/334 v. Chr. kehrte er nach Athen zurück. 334 v. Chr. gründete Aristoteles die Philosophenschule Lyzeum. Dort lehrte und forschte Aristoteles selbstständig mit seinen Schülern. 323/322 v. Chr. musste Aristoteles wegen politischer Spannungen Athen erneut verlassen und begab sich nach Chalkis. 322 v. Chr. verstarb Aristoteles im Alter von etwa 62 Jahren in Chalkis auf Euböa.

Aristoteles ist der erste Forscher im modernen Sinn. Vor allem durch genaues Beobachten und die Anwendung wissenschaftlicher Methodik ließen sich die Gesetzmäßigkeiten der Natur erkennen. Aristoteles befasste sich mit der Physik, Poetik, Zoologie, Psychologie, Ethik und dem Göttlichen. Die Werke von Aristoteles sind auch heute noch von großer Bedeutung. Sie bilden den Grundstein für die Philosophie und Wissenschaft. Aristoteles war einer der ersten, der Tiere und Pflanzen in logische Gruppen einteilte. Er prägte bis heute gültige Begriffe wie "Hypothese" und "Beweis" und begründete maßgeblich eine Disziplin, die fortan aus der Wissenschaft nicht mehr wegzudenken ist: die Logik. Die erhaltenen Lehrschriften waren größtenteils nur für den Gebrauch im Unterricht bestimmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles 

https://www.geo.de/magazine/geo-epoche-kollektion/16970-rtkl-gesichter-der-antike-der-erste-wissenschaftler-aristoteles

Elizabeth Roboz

Elizabeth Roboz war die Tochter eines Rabbiners und Lehrers und wuchs im transsylvanischen Szászváros auf.

Nach dem Tod des Vaters zog ihre Mutter mit ihr und ihren Geschwistern nach Nyíregyháza.
Dort studierte sie Physik und Chemie an der Universität Wien.

Anschließend arbeitete sie in einem Zellners Labor an Pflanzen-Biochemie und erhielt nach einiger Zeit ihren Doktortitel.

Zurück in Ungarn verlangte man von ihr eine Wiederholung der Prüfung zur Bestätigung durch die Universität Budapest. Für einen Landwirtschaftsbetrieb errichtete sie ein Labor für Pflanzenernährung.

Als landwirtschaftliche Spezialistin bekam sie ein US-Visum, mit dem sie in die USA reisen konnte. Dort errichtete sie zunächst in Stockton, Kalifornien, für eine Kartoffel- oder Chemiefabrik ebenfalls ein Labor für Pflanzenernährung.In Kalifornien begann sie am California Institute of Technology als Assistentin von Arie Jan Haagen-Smit zu arbeiten.

Sie studierte die Pflanze Aloe Vera und wurde zum Research Associate ernannt.

Da Frauen am Caltech nicht zu Professoren ernannt werden konnten, akzeptierte sie einen Ruf als Associate Professor an die University of Wyoming, wo sie als Forschungschemikerin am College of Engineering arbeitete.

Später ging sie als Research Associate an die Stanford University.

Sie wohnte in Palo Alto. Auf Vorschlag von George Pólya rief sie Frieda und Hans Albert Einstein an, mit denen sie sich anfreundete.

Für eine Weile unterrichtete sie an der Georgetown University Biochemie für Medizinstudenten und dozierte am Veterans Administration Hospital. In dieser Zeit studierte sie Neurochemie und begann sich für Multiple Sklerose zu interessieren, worüber sie an den National Institutes of Health forschte. Sie wurde als Associate Professor für Medizin an die Stanford University berufen, wo sie Neurochemie lehrte.

Die Forschungsgruppe, die sie leitete, wurde vom NIH und später von der National Science Foundation unterstützt.

Nach Frieda Einsteins Tod heiratete Roboz im Mai 1959 Hans Albert Einstein. Frieda hatte bei der Wohnungsauflösung der 1948 in Zürich verstorbenen Mileva Marić deren alte Liebesbriefe entdeckt und wollte in den 1950ern das Büchlein "Einstein's Letters to his Family" herausbringen, was Otto Nathan jedoch juristisch vereitelte.

Elizabeth deponierte die 500 Liebesbriefe in einem Schließfach. Um näher bei ihrer Familie zu arbeiten, wechselte sie an die University of California in San Francisco. Sie setzte ihre Forschung fort und lehrte Neurochemie. Sie ging als SEATO-Dozentin an die Universität Bangkok.

Sie untersuchte das Myelin von Nervenfasern und entdeckte das Myelin-Protein.

Nach dem Tod ihres Mannes stellte sie 1991 "Hans Albert Einstein: Reminiscences of His Life and Our Life Together" fertig, wobei Djordje Krstićs Anhang "Mileva Einstein-Marić" von Allen Esterson kritisiert wurde. Elizabeth Roboz Einstein war an über 90 Publikationen beteiligt. Elizabeth Roboz starb am 9. Januar 1995 in Berkeley im Alter von 90 Jahren.

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Roboz

Dian Fossey

Dian Fossey wurde am 16. Januar 1932 in Kalifornien (USA) geboren.

Da ihre schulischen Leistungen zu schlecht für ein Studium im Bereich Tiermedizin waren, machte Dian Fossey eine Ausbildung zur Ergo- und Bewegungstherapeutin und arbeitete mehrere Jahre in einem Kinderkrankenhaus in Kentucky.

Mit 31 Jahren traf Dian Fossey Louis Leaky, einen bekannten Paläontologen, welcher in Afrika lang angelegte Freilandbeobachtungen von Primaten (Ordnung der Affen) förderte. Für ein Berggorilla-Projekt im Virunga-Nationalpark in Zaire (heute: Kongo), suchte er eine entschlossene und urwaldtaugliche Mitarbeiterin.

Dian Fossey bewarb sich, überzeugte Louis Leaky und wurde von da an Leakys „Gorillamädchen“

„Viele Jahre habe ich mir gewünscht, nach Afrika zu gehen. Mich lockten die Wildnis und die große Vielfalt freilebender Tiere, die dieser Kontinent beherbergt.“
(Zitat Dian Fossey: Gorillas im Nebel. Droemer Knaur 1991, S. 19)

Dian Fossey erforschte von nun an Affenfamilien in Ruanda. Ihr Durchbruch gelang, als die Affen ihr sogar ihre Jungtiere anvertrauten. Dian Fossey unterschied die Affen an ihren Nasen zu und gab jedem von ihnen einen Namen.

Als Wilderer ihren Lieblingsgorilla Digit töteten, welchen sie von klein auf aufwachsen sah, nahm sie Rache und zündete die Häuser und Felder der Wilderer an. Außerdem soll sie aus Rache Kinder aus den Dörfern der Wilderer gefangen genommen haben. Die Dorfbewohner nannten sie „Nyiramacibili“, das bedeutet: „Die Frau, die allein im Wald lebt.“

Dian Fossey wurde am 27. Dezember 1985 in ihrer Hütte in Camp Karisoke (Ruanda) ermordet aufgefunden. Der Mord bleibt bis heute ungeklärt.

Gorillabild

Gorilla

Bildquelle: Pixabay

Galileo Galilei

 »Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.«

– Galileo Galilei

– Quelle: https://geboren.am/person/galileo-galilei

Steckbrief

Galileo Galilei wurde am 15.02.1564 in Pisa in Italien geboren. Er war italienisches Universalgenie und Mitbegründer der modernen Naturwissenschaften. Vor allem betätigte sich Galileo Galilei als Astronom welcher das von Nikolaus Kopernikus postulierte heliozentrische Weltmodell untermauerte. Darüber gerat er in einen heftigen Streit mit der katholischen Kirche.

Galileo Galilei verstarb mit 77 Jahren am 08.01.1642 in Arcetri bei Florenz in Großherzogtum Toskana, HRR (heute Italien).

Geschichte

Vincenzo (Galileo Galileis Vater) war nach der Heirat mit Giulia Ammannat vorübergehend Tuchhändler. Ansonsten aber hatte er mathematische Kenntnisse und Interessen und war Musiker, Komponist und Musiktheoretiker.

Galileo Galilei wurde als Novize im Kloster erzogen und zeigte Interesse, in den Benediktinerordner einzutreten. Jedoch holte ihn sein Vater nach Hause und schickte ihn 1580 zum Medizinstudium nach Pisa. Dort schrieb sich Galileo Galilei 1581 ein. Jedoch brach er sein Studium nach vier Jahren ab um daraufhin in Florenz Mathematik zu studieren.

Im Jahre 1589 erhielt er für drei Jahre eine Stelle als Hochschullehrer und Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Pisa. Trotz geringer Bezahlung gelang es ihm, vorzügliche Instrumente zu bauen und zu verkaufen. Außerdem entwickelte er ein, wenn auch noch sehr ungenau arbeitendes Thermometer.

1592 wurde Galilei dank guter Protektion auf florentinischen Kreisen auf den Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Padua. Dort blieb er 18 Jahre lang.

Bis heute gilt Galilei als wesentlicher Gründer der modernen Naturwissenschaften. Auch heute stößt man noch häufiger auf Gebäude oder Gegenstände, die nach Galileo Galilei benannt worden sind. Dazu gehören beispielsweise das Planetarium in Buenos Aires, das Galileo-Thermometer, der Flughafen von Pisa, mehrere Schulen und weiteres.

In Florenz, Italien findet man außerdem das „Museo Galileo“ – ein Museum für Wissenschaftsgeschichte welches 1930 gegründet wurde.

-Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei

 

Falls dein Interesse geweckt wurde und du mehr über Galileo Galilei erfahren möchtest klick auf diesen Link welcher zu einem YouTube Video führt. J

OHahn

Otto Hahn

Geboren: 8.März 1879 Frankfurt am Main

Verstorben : 28 Juli 1968

Kinder: Hanno Hahn

Ehepartnerin: Edith Junghan

Otto Hahn war ein deutscher Chemiker und Atomforscher und wurde 89 Jahre alt. 

Otto Hahn versuchte 1938 zusammen mit seinem Mitarbeiter Fritz Straßmann im Kaiser Wilhelm-institut, für Chemie in Berlin, durch den Beschluss von Uranatomen Radium zu Gewinnen. Es gelang ihnen nicht.

Otto Hahn entdeckte mit Fritz Straßmann und Lise Meitner aber die Kernspaltung des Urans und erhielt dafür den Nobelpreis für Chemie. Otto Hahn und sein Mitarbeiter Fritz Straßmann bestrahlten Uran mit Neutronen und stellten dabei fest, dass offenbar auch Spaltprodukte, wie Barium entstanden waren.

Von jedem Element gibt es unterschiedliche Atomarten (Isotope), die sich durch unterschiedliche Atommassen auszeichnen. Nun war klar, dass Otto Hahn und Lise Meitner keine neuen Elemente entdeckt hatten.  

Otto Hahn hat für seine Forschung und Entdeckungen den Nobelpreis Ende des Zweiten Weltkrieg alleine erhalten, während Meitner, Straßmann und Frisch außen vor blieben.

Immerhin schlug Otto Hahn Meitner und Frisch 1948 für den Preis vor. Nobelpreis

Für den Nobelpreis erhielten die Ausgezeichnetenwurde im Jahr 2022 etwa 981000 Euro.

Hier erfahrt ihr noch mehr über Otto Hahn

Ausführlicher Artikel und Podcast über Otto Hahn auf NDR.de --> https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Otto-Hahn-Nobelpreistraeger-und-Pazifist,ottohahn12

Wikipedia über Otto Hahn -->  https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Hahn

 

 

Marie Curie

Marie Skłodowska Curie war eine berühmte Physikerin und Chemikerin. Sie war im Bereich Radiologie unterwegs und wurde dadurch auch sehr erfolgreich trotz dem Fakt, dass es zu der Zeit sehr schwierig war als Frau Karriere zu machen.

Sie wurde am 7. November 1867 in Warschau, der Hauptstadt von Polen geboren. Die ersten Jahre ihrer Kindheit verbrachte sie in Warschau und zog 1991 nach Paris. Verstorben ist sie in der Stadt Passy, die ebenfalls in Frankreich liegt. Insgesamt erreichte sie nur das Alter von 66 Jahren. Die Todesursache war eine seltene Art von Leukämie, die sehr wahrscheinlich von dem Kontakt mit radioaktiven Substanzen.

Für ihre Ausbildung war sie 1891-1894 an der Universität von Paris und provomierte 1903 bei ihrem Physiklehrer Henri Becquerel. Zudem war sie auch noch auf der Fliegenden Universität. Das Ziel der Universität ist es junge Erwachsene unabhängig von dem Geschlecht die gleiche Bildung zu fördern.

Marie Curie beschäftigte und untersuchte die von Henri Becquerel von 1896 beobachtete Strahlung von Uranverbindungen und erfand für diese das Wort „radioaktiv“.  Für diesen Erfolg gewann sie einmal den Nobelpreis für Physik in 1903 und einmal den Nobelpreis für Chemie in 1911 und war somit die erste Frau, die in den Kategorien einen Nobelpreis gewann. Zusätzlich wurde am 1. Januar 1971 eine Universität in Paris nach ihr und ihrem Ehemann benannt. Leider wurde diese am 31. Dezember 2017 aufgelöst.

Verheiratet war sie von 1895-1906 mit Pierre Curie. Der Grund der Trennung war der Tod ihres Mannes wegen einem schrecklichen Verkehrsunfall. Mit ihm hatte sie zwei Töchter. Einer der beiden hieß  Irène Joliot-Curie und die jüngere Tochter Ève Denise Curie. 

Quellen: www.wikipedia.org  / www.biologie-schule.de / www.swr.de / www.fantasticfacts.net

Max Planck

Max Planck wurde am 23. April 1858 in Kiel als Sohn von Emma Planck geboren.

Er verstarb im Alter von 89 Jahren am 4. Oktober 1947 in Göttingen.

Im Verlauf seines Lebens erforschte er als Physiker viel, erfand die Quantentheorie und legte damit die Grundlage für die heutige Physik.

Max Karl Ludwig Planck war der Sohn eines Juraprofessors namens Wilhelm Planck. Sowohl sein Vater als auch sein Groß- und Urgroßvater waren angesehene Gelehrte in hohen Positionen. Die Familie kann daher auf eine lange Tradition in der Wissenschaft zurückblicken.

Im Jahr 1867 zog die Familie nach München, wo Max das Maximiliangymnasium besuchte und einen klassischen Abschluss mit Schwerpunkt Latein erlangte. Mit sechzehn Jahren machte er sein Abitur und erwog zunächst ein Musikstudium aufgrund seiner Leidenschaft für Singen und Klavierspielen. Trotz seiner Freude am Komponieren von Liedern entschied er sich schließlich im Jahr 1875 für ein Physikstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Zwei Jahre später, 1877, wechselte er an die Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin, wo er seine Studien abschloss und mit einer Dissertation über die mechanische Wärmetheorie seinen Doktortitel erlangte. Einige Jahre später absolvierte er ein Staatsexamen mit einer Arbeit mit dem Titel "Gleichgewichtszustände isotroper Körper bei verschiedenen Temperaturen". Anschließend war er einige Jahre als Privatdozent an der Universität München tätig. 1885 kehrte Max Planck nach Kiel zurück, seiner Heimatstadt, und erhielt dort einen Lehrstuhl an der Christian-Albrechts-Universität.

Vier Jahre später zog er nach Berlin, wo er Gustav Kirchhoff als Lehrstuhlinhaber für Physik nachfolgte. Während seiner Zeit in Berlin konzentrierte er sich auf seine Forschungen im Bereich der Wärmestrahlung und Körper, die elektromagnetische Strahlen unterschiedlicher Frequenzen absorbieren und wieder abstrahlen können. Durch seine Untersuchungen gelang ihm die Formulierung des Gesetzes der schwarzen Strahlung, das als "Plancksche Strahlungsgesetze" bekannt wurde.

Während seiner Forschungen legte er die Hypothese vor, dass diese elektromagnetischen Strahlen in Form von kleinen Einheiten oder "Quanten" messbar sind, was den Grundstein für die Quantenmechanik legte, die später die Grundlage der Atom- und Kernphysik bildete. Es dauerte jedoch weitere zehn Jahre, bis Max Planck mit seiner Quantentheorie den Durchbruch schaffte. Im Jahr 1912 wurde er zum Sekretär und Wissenschaftsorganisator der Preußischen Akademie der Wissenschaften ernannt.

Für seine Arbeit an der Quantentheorie erhielt er 1918 den Nobelpreis für Physik. Im Jahr 1944 verlor er und seine Familie bei einem Luftangriff ihr Haus und ihren gesamten Besitz.

Seine letzten Jahre verbrachte er aufgrund der Kriegsbedingungen bei Verwandten in Göttingen, wo er am 4. Oktober 1947 an den Folgen eines Schlaganfalls verstarb.

 

Isaac Newton

Isaac Newton, geboren am 4. Januar 1643, verstorben am 31. März 1727 in Kensington, London, Vereinigtes Königreich, ist bekannt als englischer Physiker, Astronom und Mathematiker. Er studierte an der Universität Cambridge und war ebenfalls Leiter der Royal Mint. Auch war Isaac in theologischen, historischen und alchemistischen Untersuchungen tätig, wie sich erst später herausstellte.

Nicht zu vergessen ist, dass Isaac Newton der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica ist und mit seinem Gravitationsgesetz die allgemeine Gravitation erklärte und die Bewegungsgesetze mitteilte, wodurch er den Ausgangspunkt der klassischen Mechanik legte. Gottfried Wilhelm Leibniz und Isaac Newton erarbeiteten beide die Infinitesimalrechnung, was fast zur selben Zeit geschah.

Isaac pauschalisierte das binomische Theorem mittels unendlicher Reihen auf beliebige reelle Exponenten. Er hatte außerdem auch erstaunliche Kenntnisse in der Optik: Das Eintreten der Teilchentheorie des Lichts und das Aufschlüsseln des Lichtspektrums sind bedeutende Errungenschaften. Dank Newtons auffallender Arbeit, besonders im Gebiet der Physik und der Mathematik, gehört er zu den angesehensten und bemerkenswertesten Wissenschaftlern seiner Zeit. Die Werke Principia Mathematica gehören zu den hochwertigsten Werken im Bereich der Wissenschaft, weshalb Newton ein bedeutender Wissenschaftler in der Gesellschaft ist.

Isaac Newton hatte in der Kindheit wenige bis keine Freunde aufgrund seiner außergewöhnlich geringen körperlichen Stärke sowie seiner hohen Intelligenz. Er stach aus der durchschnittlichen Art der Jungs in seinem Alter hervor und wurde deshalb in seiner Schule gehänselt und ausgeschlossen. Ebenfalls stach Newton aus der Gruppe der Jungs hervor, weil er lieber mit Mädchen spielte. Es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen, bei denen Newtons körperliche Schwäche auffiel. Dementsprechend beschloss er, mehr an seiner Intelligenz zu arbeiten und sich damit zu präsentieren.

In der Zukunft war sein Ziel, Jurist zu werden, weshalb er dies voraussichtlich am Trinity College in Cambridge studierte. Später hatte Newton mehr Freiheiten in den Fächern seines Studiums. Er wandte sich von der qualitativen Naturphilosophie ab und hin zur quantitativen Untersuchung im Sinne Galileis. Newtons Aufsatz Quaestiones quaedam philosophicae, den er so benannte, brachte ihn von Descartes‘ mechanistisch-dualistischem Denken, Gassendis atomistischen Vorstellungen und Henry Mores platonisch-hermetischen Ansichten weg. Weiterführend studierte er Thomas Hobbes und Robert Boyle. Beide waren auf gewisse Weise unterschiedlich, aber sie beeinflussten Newtons Denken und bildeten es weiter.

Ab Ende 1663 fand er die Mathematik interessant. Am 28. April 1664 wurde er Scholar und erlangte seinen Abschluss im April 1665; den Bachelor-Abschluss. Nach seinen eigenen Angaben in den Quaestiones bekam er zwischen den Jahren 1665 und 1667 neue erstaunliche Ideen zur Infinitesimalrechnung (in Newtons Terminologie Theorie der Fluxionen), zur Theorie des Lichts und zur Gravitationstheorie.

 

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Mit wie vielen Jahren verstarb Galileo Galilei? (!87) (!79) (77)

Wo wurde Otto Hahn Geboren? (Frankfurt am Main) (!Berlin) (!Hamburg)

Wie viele Kinder hatte Otto Hahn? (!3) (1) (!4)

Woran ist Marie Curie gestorben? (!An einem schrecklichen Verkehrsunfall) (Leukämie) (!Herzinfarkt)

Wo ist Marie Curie geboren? (Warschau) (!Paris) (!Passy)

In welchem Jahr wurde Galileo Galilei geboren? (!1464) (!1576) (1564)

Wann wurde das „Museo Galilei“ gegründet? (1930) (!1955) (!1928)

Wann ist Marie Curie gestorben? (!1867) (1934) (!1903)

.. basiert auf dem Quiz-Skript Framework