-- "Drüber gebabbelt" von epn Hessen zum Thema Frieden
15.10. und 5.11.2026
epn Hessen e.V. geht mit dem Online-Format "Drüber gebabbelt" in die nächste Runde. Am 15.10. und 5.11. erwarten euch zwei weitere spannende Info-Talks rund um das Thema Frieden. Während der Mittagspause zwischen 12 und 13 Uhr könnt ihr euch bequem dazuschalten, Inputs von ausgewählten Expert:innen hören und gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden diskutieren.
Um Anmeldung über https://eveeno.com/druebergebabbelt wird gebeten.
Donnerstag, 15.10.2026, 12:00-13:00 Uhr, online
Wie geht Frieden? Bildungs- und Friedensarbeit in Deutschland
Referent: Christoph Bongard, Pro Peace
Die aktuellen Kriege betreffen junge Menschen in besonderer Weise: Sie sollen Wehrdienst leisten. Die Schulden für Aufrüstung gehen zulasten der Investitionen in ihre Zukunft, zum Beispiel in Bildung und Klimaschutz. Und auch im Schulalltag spiegeln sich internationale Konflikte wie in der Ukraine oder in Nahost längst wider. Frieden ist längst kein abstraktes Thema mehr in entfernten Regionen oder Zeiten, sondern ein zentrales, hochumstrittenes Thema.
Wie kann Bildungsarbeit auf diese Themen eingehen? Welche Ansätze und Angebote gibt es? Und wie kann Friedensarbeit auch in Deutschland aussehen? Dazu gibt Christoph Bongard von Pro Peace Einblicke in die Arbeit.
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Donnerstag, 5.11.2026, 12:00-13:00 Uhr, online
Entwicklungspolitische Friedensförderung: Frieden für wen und mit wem?
Referentin: Dr. Ljubinka Petrovic-Ziemer, epn Hessen e.V.
Ein besonderes Instrument der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist der Zivile Friedensdienst, der schon seit 27 Jahren besteht. Was kann entwicklungspolitische Friedensförderung im Angesicht vielfältiger geopolitischer Spannungen heute leisten – und wo liegen ihre Grenzen? Wer entscheidet, was Frieden bedeutet, wie er erreicht werden soll und wer daran beteiligt ist? Welche Alternativen und ergänzenden Ansätze gibt es?
Ljubinka Petrovic-Ziemer (epn Hessen) gibt einen kompakten Einblick in die Praxis der entwicklungspolitischen Friedensförderung und nimmt zugleich kritische, dekoloniale Perspektiven in den Blick.
