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Der Limes

Das Römische Reich

 

Vor etwa 2000 Jahren hatten die Römer große Teile Europas, Kleinasiens und Nordafrikas erobert und besetzt. Um etwa 200 n. Chr. erreichte das Römische Reich seine größte Ausdehnung.

 

imperium romanum ca. 200 n. chr.

Karte: Römisches Reich um ca. 200 n. Chr.

Die Römer in Germanien

 

Auch Gebiete, die heute zu Deutschland gehören, waren damals Provinzen des römischen Reiches.

 

Karte: Römisch besetztes Gebiet um ca. 200 n. Chr.

 

Um die eroberten Gebiete gegen die Germanen zu schützen errichteten die Römer eine Grenzlinie, den Limes. Diese Grenze befestigten sie nach und nach mit Erdwall, Graben und Holzpallisaden. Sie bauten auch Wachtürme entlang dieser Grenze.

Der Obergermanisch-Rätische Limes

Das Wort Limes kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie Grenzweg oder einfach nur Grenze. Deswegen bezeichnet man den Limes in Deutschland auch genauer als Obergermanisch-Raetischen-Limes, weil er damals in der Römerzeit die römischen Provinzen Obergermanien und Raetien gegen die Gebiete der germanischen Stämme abgrenzte, welche die Römer "Großes Germanien" nannten.

 Karte: Obergermanischer und Rätischer Limes

Der Obergermanisch-Raetische-Limes, verläuft durch die Gebiete der heutigen deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und hat eine Länge von ca. 550 Kilometern. Dabei erstreckt er sich vom Rhein, bei Koblenz in südöstliche Richtung bis zur Donau in der Nähe von Regensburg. In Hessen macht er dabei einen großen Schlenker in nördliche Richtung, der fast bis nach Gießen reicht. Innerhalb dieses Schlenkers nach Norden liegt übrigens auch die Saalburg, das einzige wiederaufgebaute Römerkastell am Limes.

Germanien oder römische Provinz?

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