| Titel | Elsas Welt Roman |
| Beschreibung/Kommentar |
ANDREAS KOSSERT Elsas Welt AUF DEN SPUREN MEINER GROßMUTTER. EINE FAMILIENGESCHICHTE AUS LODZ Verlag Siedler. München 2026. ISBN: 978-3-88680-973-8 Die Themenfelder, die das Buch anspricht haben viel mit Themen aus dem Ethik- und Philosophieunterricht zu tun: Die Entwicklung individueller Persönlichkeit, Ängste und Hoffnungen - zugleich auch gesellschaftliche Entwicklungen, die sich in diesem Roman in der stadt Lodz abzeichnen - vor allem die Probleme im Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit ihren unterschiedlichen Interessen. Hier ein Impuls für ein einführendes Gespräch: „Lodz, das seiner rasanten Entwicklung keine Zeit gehabt hatte, eine eigene Identität auszubilden, erlebte erst nach 1918 nationale Spannungen. Die drei Bevölkerungsgruppen – Polen, Juden und Deutsche – reklamierten zunehmend eigene Interessen, was das bislang friedliche Zusammenleben auf eine harte Probe stellte. Der wachsende Nationalismus – insbesondere auf polnischer und deutscher Seite – polarisierte immer mehr Menschen, auch in Lodz. Als das Deutsche Reich schließlich 1939 Polen überfiel, machten die Besatzer Lodz zu ihrer Terrorzentrale. »Litzmannnstadt« nannten sie Elses Stadt, die mit allen Mitteln germanisiert werden sollte. Mitten im Stadtzentrum – sichtbar für alle – entstand ein Sklavenstaat, das erste Großgetto. Aus dem einstigen gelobten Land wurde die Hölle auf Erden. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten in der Stadt dann fast nur noch polnische Lodzer – neben wenigen verbliebenen Juden und Deutschen: Die deutsche Terror- und Vernichtungspolitik und der anschließende Exodus der deutschen Lodzer hatten erstmals in der Stadtgeschichte ein ethnisch homogenes Lodz geschaffen. Ein weiterer Impuls aus einer Rezension des Buches: »Andreas Kossert folgt den Spuren seiner Großmutter mit der Akribie des Historikers und der Empathie des Enkels. ›Elsas Welt‹ ist das Plädoyer für ein Leben dazwischen: zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen. Aus solchen Erzählungen sollte die Geschichte bestehen, die wir unseren Kindern unterrichten.« (Karolina Kuszyk ) Quelle: https://presse-api.penguinrandomhouse.de/document/edition/9783886809738
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| Zum Material ... | http://philosophie-lernen.de/26elsas-welt.html |
| URL der Beschreibung | https://lernarchiv.bildung.hessen.de/sek/ethik/materialethik/fiklit/edu_link_1789980827_0796301.html/details/ |
| Einblendung(en) |
| Elixier-Systematikpfad | |
| Medienformat | Online-Ressource |
| Art des Materials | Arbeitsmaterial |
| Fach/Sachgebiet |
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| Zielgruppe(n) |
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| Bildungsebene(n) |
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| Schlagworte/Tags |
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| Sprache | Deutsch |
| Kostenpflichtig | Nein |
| Einsteller/in | Geisz, Martin |
| Elixier-Austausch | Ja |
| Quelle-ID | HE |
| Quelle-Logo | ![]() |
| Quelle-Homepage | http://www.bildung.hessen.de |
| Quelle-Pfad | Hessischer Bildungsserver |
| Lizenz | Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen. |
| Letzte Änderung | 21.9.2026 |
| Titel | Elsas Welt Roman |
| Beschreibung/Kommentar |
ANDREAS KOSSERT Elsas Welt AUF DEN SPUREN MEINER GROßMUTTER. EINE FAMILIENGESCHICHTE AUS LODZ Verlag Siedler. München 2026. ISBN: 978-3-88680-973-8 Die Themenfelder, die das Buch anspricht haben viel mit Themen aus dem Ethik- und Philosophieunterricht zu tun: Die Entwicklung individueller Persönlichkeit, Ängste und Hoffnungen - zugleich auch gesellschaftliche Entwicklungen, die sich in diesem Roman in der stadt Lodz abzeichnen - vor allem die Probleme im Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen mit ihren unterschiedlichen Interessen. Hier ein Impuls für ein einführendes Gespräch: „Lodz, das seiner rasanten Entwicklung keine Zeit gehabt hatte, eine eigene Identität auszubilden, erlebte erst nach 1918 nationale Spannungen. Die drei Bevölkerungsgruppen – Polen, Juden und Deutsche – reklamierten zunehmend eigene Interessen, was das bislang friedliche Zusammenleben auf eine harte Probe stellte. Der wachsende Nationalismus – insbesondere auf polnischer und deutscher Seite – polarisierte immer mehr Menschen, auch in Lodz. Als das Deutsche Reich schließlich 1939 Polen überfiel, machten die Besatzer Lodz zu ihrer Terrorzentrale. »Litzmannnstadt« nannten sie Elses Stadt, die mit allen Mitteln germanisiert werden sollte. Mitten im Stadtzentrum – sichtbar für alle – entstand ein Sklavenstaat, das erste Großgetto. Aus dem einstigen gelobten Land wurde die Hölle auf Erden. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten in der Stadt dann fast nur noch polnische Lodzer – neben wenigen verbliebenen Juden und Deutschen: Die deutsche Terror- und Vernichtungspolitik und der anschließende Exodus der deutschen Lodzer hatten erstmals in der Stadtgeschichte ein ethnisch homogenes Lodz geschaffen. Ein weiterer Impuls aus einer Rezension des Buches: »Andreas Kossert folgt den Spuren seiner Großmutter mit der Akribie des Historikers und der Empathie des Enkels. ›Elsas Welt‹ ist das Plädoyer für ein Leben dazwischen: zwischen Ländern, Sprachen und Kulturen. Aus solchen Erzählungen sollte die Geschichte bestehen, die wir unseren Kindern unterrichten.« (Karolina Kuszyk ) Quelle: https://presse-api.penguinrandomhouse.de/document/edition/9783886809738
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| Zum Material ... | http://philosophie-lernen.de/26elsas-welt.html |
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| Medienformat | Online-Ressource |
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| Einsteller/in | Geisz, Martin |
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| Quelle-ID | HE |
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| Quelle-Pfad | Hessischer Bildungsserver |
| Lizenz | |
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