Hessischer Bildungsserver / Unterricht

Reparationen

APuZ 41/2026

Titel Reparationen APuZ 41/2026
Beschreibung/Kommentar

"Wie können kriegsbedingte Zerstörungen, Verluste und das entstandene Leid beglichen werden? Das heutige Verständnis von Reparationen entwickelte sich mit dem modernen Völkerrecht im 20. Jahrhundert. Demnach ist ein Staat verpflichtet, sämtliche Schäden, die er durch Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht verursacht, vollständig wiedergutzumachen. Bisherige Erfahrungen zeigen dabei: Soll echte Versöhnung gelingen, sind Geldleistungen zwar wichtig, Wiedergutmachung aber erschöpft sich nicht darin."

Die APuZ "Reparationen" ist soeben mit folgenden Beiträgen erschienen:

Claus Leggewie: Reparation - Restitution - Reparatur. Dimensionen einer zwischenmenschlichen und zwischenstaatlichen Praxis
Wiedergutmachung ist ein Prozess von Entschädigung, Aufarbeitung und Reparatur. Verschiedene Beispiele verdeutlichen: Gerechtigkeit entsteht nur durch Anerkennung von Schuld, Übernahme von Verantwortung, Restitution und nachhaltige Veränderung.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581850 

Jörn Leonhard: Schuld und Schulden. Reparationen von der Frühen Neuzeit bis in die Epoche der Weltkriege
Die Kategorie der "Kriegsschuld" rückte erstmals auf der Friedenskonferenz 1919 in den Vordergrund. Mit ihr ließen sich weitreichende Reparationsforderungen begründen. Zugleich war sie aber von Anfang an mit politischen und moralischen Konnotationen verknüpft.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581851 

Jürgen Lillteicher: Unfinished Business. Die Bundesrepublik zwischen Reparationen und Entschädigungen für NS-Opfer
Sowohl nach dem Zweiten Weltkrieg als auch nach der Herstellung der deutschen Einheit hat es die Bundesrepublik vermieden, einen formellen Friedensvertrag zu schließen. Die Frage nach Reparationen und Entschädigungen blieb dadurch dauerhaft virulent.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581852 

Stephan Lehnstaedt: Die Wiedergutmachung vermessen. Oder: Die Frage, ob deutsche Entschädigungszahlungen zur Aussöhnung beigetragen haben
Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg beträchtliche Anstrengungen unternommen, um Opfer von Krieg und Verfolgung zu entschädigen. Wie aber wirkt die "Wiedergutmachung"? Haben die Zahlungen aus Perspektive der Überlebenden zu einer Aussöhnung beigetragen?
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581853 

Heike Paul: Die Debatte um Entschädigungen für Sklaverei in den USA
Es gibt in den USA zwar noch keine flächendeckende Strategie für Entschädigungen und Reparationen für Sklaverei, aber die Debatte hat ein gesellschaftliches Klima geschaffen, in dem das Ziel von materieller Wiedergutmachung nicht mehr unerreichbar erscheint.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581854 

Nicole L. Immler: Reparationen für Kolonialverbrechen? Der deutsch-namibische Fall im internationalen Kontext
Die eigene koloniale Vergangenheit galt in Deutschland lange als unbedeutend und war im kollektiven Gedächtnis kaum präsent. Bei den deutsch-namibischen Aufarbeitungsbemühungen zeigt sich zudem, dass es grundsätzliche Missverständnisse über Reparationen gibt.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581855 

Fin-Jasper Langmack: Transitional Justice. Entschädigen für eine friedliche Gesellschaft?
Transitional Justice ist ein Gebot der Gerechtigkeit. Zusammen mit anderen Maßnahmen kann sie gesamtgesellschaftliche Prozesse anstoßen - ihren Erfolg garantieren kann sie nicht. Dies zeigt auch das Beispiel Kolumbiens.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581856 

Zum Material ... https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/reparationen-2026/
Elixier-Systematikpfad
Medienformat Online-Ressource
Art des Materials Arbeitsmaterial
Fach/Sachgebiet
Zielgruppe(n)
  • Lehrkräfte
Bildungsebene(n)
  • Sekundarstufe I
Schlagworte/Tags
  • Reparationen
Sprache Deutsch
Kostenpflichtig Nein
Einsteller/in Geisz, Martin
Elixier-Austausch Nein
Quelle-ID HE
Quelle-Logo
Quelle-Homepage http://www.bildung.hessen.de
Quelle-Pfad Hessischer Bildungsserver
Lizenz Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Letzte Änderung 6.10.2026
Titel Reparationen APuZ 41/2026
Beschreibung/Kommentar

"Wie können kriegsbedingte Zerstörungen, Verluste und das entstandene Leid beglichen werden? Das heutige Verständnis von Reparationen entwickelte sich mit dem modernen Völkerrecht im 20. Jahrhundert. Demnach ist ein Staat verpflichtet, sämtliche Schäden, die er durch Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht verursacht, vollständig wiedergutzumachen. Bisherige Erfahrungen zeigen dabei: Soll echte Versöhnung gelingen, sind Geldleistungen zwar wichtig, Wiedergutmachung aber erschöpft sich nicht darin."

Die APuZ "Reparationen" ist soeben mit folgenden Beiträgen erschienen:

Claus Leggewie: Reparation - Restitution - Reparatur. Dimensionen einer zwischenmenschlichen und zwischenstaatlichen Praxis
Wiedergutmachung ist ein Prozess von Entschädigung, Aufarbeitung und Reparatur. Verschiedene Beispiele verdeutlichen: Gerechtigkeit entsteht nur durch Anerkennung von Schuld, Übernahme von Verantwortung, Restitution und nachhaltige Veränderung.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581850 

Jörn Leonhard: Schuld und Schulden. Reparationen von der Frühen Neuzeit bis in die Epoche der Weltkriege
Die Kategorie der "Kriegsschuld" rückte erstmals auf der Friedenskonferenz 1919 in den Vordergrund. Mit ihr ließen sich weitreichende Reparationsforderungen begründen. Zugleich war sie aber von Anfang an mit politischen und moralischen Konnotationen verknüpft.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581851 

Jürgen Lillteicher: Unfinished Business. Die Bundesrepublik zwischen Reparationen und Entschädigungen für NS-Opfer
Sowohl nach dem Zweiten Weltkrieg als auch nach der Herstellung der deutschen Einheit hat es die Bundesrepublik vermieden, einen formellen Friedensvertrag zu schließen. Die Frage nach Reparationen und Entschädigungen blieb dadurch dauerhaft virulent.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581852 

Stephan Lehnstaedt: Die Wiedergutmachung vermessen. Oder: Die Frage, ob deutsche Entschädigungszahlungen zur Aussöhnung beigetragen haben
Deutschland hat nach dem Zweiten Weltkrieg beträchtliche Anstrengungen unternommen, um Opfer von Krieg und Verfolgung zu entschädigen. Wie aber wirkt die "Wiedergutmachung"? Haben die Zahlungen aus Perspektive der Überlebenden zu einer Aussöhnung beigetragen?
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581853 

Heike Paul: Die Debatte um Entschädigungen für Sklaverei in den USA
Es gibt in den USA zwar noch keine flächendeckende Strategie für Entschädigungen und Reparationen für Sklaverei, aber die Debatte hat ein gesellschaftliches Klima geschaffen, in dem das Ziel von materieller Wiedergutmachung nicht mehr unerreichbar erscheint.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581854 

Nicole L. Immler: Reparationen für Kolonialverbrechen? Der deutsch-namibische Fall im internationalen Kontext
Die eigene koloniale Vergangenheit galt in Deutschland lange als unbedeutend und war im kollektiven Gedächtnis kaum präsent. Bei den deutsch-namibischen Aufarbeitungsbemühungen zeigt sich zudem, dass es grundsätzliche Missverständnisse über Reparationen gibt.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581855 

Fin-Jasper Langmack: Transitional Justice. Entschädigen für eine friedliche Gesellschaft?
Transitional Justice ist ein Gebot der Gerechtigkeit. Zusammen mit anderen Maßnahmen kann sie gesamtgesellschaftliche Prozesse anstoßen - ihren Erfolg garantieren kann sie nicht. Dies zeigt auch das Beispiel Kolumbiens.
www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/581856 


Zum Material ... https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/reparationen-2026/
Anzeige/Download Es handelt sich um ein Offline-Medium.
URL der Beschreibung https://lernarchiv.bildung.hessen.de/globlern/materialgloblern/buchglob/edu_link_1791283283_4271345.html/details/
Elixier-Systematikpfad
Medienformat Online-Ressource
Art des Materials Arbeitsmaterial
Fach/Sachgebiet
Zielgruppe(n)
  • Lehrkräfte
Bildungsebene(n)
  • Sekundarstufe I
Schlagworte/Tags
  • Reparationen
Sprache Deutsch
Kostenpflichtig Nein
Einsteller/in Geisz, Martin
Elixier-Austausch Nein
Quelle-ID HE
Quelle-Logo
Quelle-Homepage http://www.bildung.hessen.de
Quelle-Pfad Hessischer Bildungsserver
Lizenz
Letzte Änderung 6.10.2026