PHILOSOPHIEGESCHICHTE
Philosophieunterricht ohne Philosophiegeschichte geht nicht. Diese Unterrichtseinheit setzt CD - ROM "Geschichte der Philosophie", die große und umfangreiche Veröffentlichungen aus dem 19. und 20.Jahrhundert zur Philosophiegeschichte präsentiert, im Unterricht im Rahmen einer kurzen Einheit ein (Jahrgangsstufe 12).
Mit 24 Jahren wird Friedrich Nietzsche (1844 - 1900) zum außerordentlichen Professor in Basel berufen. Doch schon zu Lebzeiten sind seine Bücher umstritten: Er fordert die "Umwertung aller Werte", seine Theorie vom "Übermenschen" haben die Nationalsozialisten für ihre Zwecke dienstbar gemacht. Nietzsche kritisiert das Christentum ebenso radikal wie die überkommenen Begriffe der Moral. Von Nietzsche bleibt der Mut zur Einsicht in die eigenen menschlichen Abgründe.
Wer nach den Pisa-Studien auch die Universitäten als Orte der Verdummung ansieht, hätte bei Sir Francis Bacon (1561-1626) gute Noten bekommen. Am Ausgang der Renaissance schlägt er der Tradition der alten griechischen Naturphilosophie die Tür zu. Er experimentiert gern, denn Luftschlösser des Geistes allein hätten die Menschheit kaum voran gebracht: Bacon sieht in der empirischen Wissenschaft die Chance des Fortschritts. Seinen Fortschrittsglauben sehen wir heute aus einer kritischeren Perspektive. Aber das Leitmotiv Bacons bleibt ohne Zweifel: Wissen ist Macht.
Sokrates ist eine schillernde Persönlichkeit bis heute. Kein Wort seiner Philosophie hat er selbst niedergeschrieben: Alles, was wir von ihm wissen, haben wir von seinen Zeitgenossen und Nachfolgern, vor allem von Platon. In den platonischen Dialogen tritt Sokrates als Anwalt des Nichtwissens auf: "Ich weiß, dass ich nichts weiß" - stolz präsentiert der Philosoph diese Erkenntnis, vielleicht mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen. Die sokratische Ironie ist sprichwörtlich geworden und steht für jemanden, der sich dümmer stellt, als er eigentlich ist.
Philosophieunterricht ohne Philosophiegeschichte geht nicht. Diese Unterrichtseinheit setzt CD - ROM "Geschichte der Philosophie", die große und umfangreiche Veröffentlichungen aus dem 19. und 20.Jahrhundert zur Philosophiegeschichte präsentiert, im Unterricht im Rahmen einer kurzen Einheit ein (Jahrgangsstufe 12).
Mit 24 Jahren wird Friedrich Nietzsche (1844 - 1900) zum außerordentlichen Professor in Basel berufen. Doch schon zu Lebzeiten sind seine Bücher umstritten: Er fordert die "Umwertung aller Werte", seine Theorie vom "Übermenschen" haben die Nationalsozialisten für ihre Zwecke dienstbar gemacht. Nietzsche kritisiert das Christentum ebenso radikal wie die überkommenen Begriffe der Moral. Von Nietzsche bleibt der Mut zur Einsicht in die eigenen menschlichen Abgründe.
Wer nach den Pisa-Studien auch die Universitäten als Orte der Verdummung ansieht, hätte bei Sir Francis Bacon (1561-1626) gute Noten bekommen. Am Ausgang der Renaissance schlägt er der Tradition der alten griechischen Naturphilosophie die Tür zu. Er experimentiert gern, denn Luftschlösser des Geistes allein hätten die Menschheit kaum voran gebracht: Bacon sieht in der empirischen Wissenschaft die Chance des Fortschritts. Seinen Fortschrittsglauben sehen wir heute aus einer kritischeren Perspektive. Aber das Leitmotiv Bacons bleibt ohne Zweifel: Wissen ist Macht.
Sokrates ist eine schillernde Persönlichkeit bis heute. Kein Wort seiner Philosophie hat er selbst niedergeschrieben: Alles, was wir von ihm wissen, haben wir von seinen Zeitgenossen und Nachfolgern, vor allem von Platon. In den platonischen Dialogen tritt Sokrates als Anwalt des Nichtwissens auf: "Ich weiß, dass ich nichts weiß" - stolz präsentiert der Philosoph diese Erkenntnis, vielleicht mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen. Die sokratische Ironie ist sprichwörtlich geworden und steht für jemanden, der sich dümmer stellt, als er eigentlich ist.
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