Abgelaufene Nachricht - Verborgene Potentiale in der Mediennutzung?

Gerade "bildungsferne" und "ausbildungsmüde" Jugendlichen könnten von medienpädagogischen Angeboten profitieren, in den USA debattieren Erziehungswissenschaftler schon lange über "heimliche Lehrpläne" und "versteckten Intellektualismus"

"Wer Werte und Kompetenzen vermitteln möchte, der muss den Weg über die Medien gehen und die Jugendlichen dort abholen, wo sie sich bewegen und für was sie sich interessieren." Keine Geringere als Bundesbildungsministerin Annette Schavan kommentierte so eine gerade erschienene Studie mit dem Titel "Medienhandeln im Hauptschulmilieu - Mediale Produktion und Interaktion als Bildungsressource". Das Münchner [extern] Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) hat knapp tausend Hauptschüler aus "sozialen Brennpunkten" gefragt, welche Rolle "multifunktionale Medien" (Internet, Handy und Spielekonsolen) in ihrem Leben spielen. Das Ministerium hat das Forschungsprojekt finanziell gefördert und macht sich nun dafür stark, die "Medienwelten von Jugendlichen für Bildungsprozesse zu nutzen". (von Matthias Becker)

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