Cyber-Mobbing
Der Begriff "Cyber-Mobbing" bzw. "Cyber-Bullying" bezeichnet die fortgesetzte Verleumdung, Bedrohung und Belästigung einer Person mit Hilfe des Internets oder eines Handys (z. B. das Verschicken gemeiner, bedrohlicher Nachrichten oder die Aufnahme und Verbreitung demütigender Videos). Auf diesen Seiten haben wir Orientierungs- und Unterstützungsangebote zusammengestellt, die teilweise direkt von Schüler/innen genutzt werden können (siehe auch die Lernplattform Select).
Laut der JIM-Studie 2010 ist Cyber-Mobbing für junge Menschen eine der größten Gefahren im Internet. Rund ein Viertel der befragten Jungen und Mädchen kennen jemanden, der "mal im Internet fertig gemacht wurde", und über jeden siebten Befragten wurde schon einmal Falsches oder Beleidigendes im Internet verbreitet (»weitere Informationen).
Im Herbst 2010 zeigte eine Befragung zum Thema "Medien in der Schule", dass rund die Hälfte der 12- bis 19-jährigen Befragten gerne im Unterricht über das Thema Cyber-Mobbing sprechen möchte und sich dabei Handlungsempfehlungen und konkrete Unterstützung von ihren Lehrkräften erwartet (»weitere Informationen).
Eine amerikanische Studie hat die Bedrohungen für Kinder in Online-Netzwerken wie MySpace und Facebook untersucht. Hauptproblem sind laut dem Bericht nicht sexuelle Übergriffe, sondern das gegenseitige Mobbing der Kinder und Jugendlichen - sowohl online als auch offline." (rpi-online, »weitere Informationen)
- U.planung
- Arbeitsmaterial
- Audiovisuell
- Institution
- Portal
- Präsentation
- Radio/TV
- Hintergrund
- Gesamt
- Filter
Hier haben wir die wichtigsten Aspekte des Zusatzmoduls zum Klicksafe-Handbuch herausgegriffen: In ein bis zwei Unterrichtsstunden lernen die Schülerinnen und Schüler (Kl. 6-10), was Cyber-Mobbing ist, dass es ernste Konsequenzen haben kann, und wie man aktiv dagegen vorgeht. Anregungen zur Weiterarbeit werden gegeben.
Das Medienpaket der ehrenamtlichen Bildungsinitiative "Du bist smart!" zum Thema Cyber-Mobbing beinhaltet eine interaktive Unterrichtseinheit sowie den Film und die Fragen und Antworten zu der Thematik Cyber-Mobbing unterstützt von der Rechtsanwältin Kathrin Schürmann.
Cyber-Mobbing findet mit Handys statt, in Social Communities, mit Hilfe von Instant Messengern oder auf Videoplattformen wie youtube. Wie beim realen Mobbing auch, kann das Cyber-Mobbing eine ernstzunehmende psychische und körperliche Belastung verursachen. Neben dem Verweis auf aktuelle Forschungsergebnisse finden Sie Tipps, wie man das Thema im Unterricht aufgreifen und gegen Cyber-Mobbing vorgehen kann.
Das Zusatzmodul bietet zahlreiche Hilfestellungen und Materialien zur Bearbeitung zentraler Fragen rund um das Thema "Cyber-Mobbing" im Unterricht: Was ist Cyber-Mobbing? Wer ist davon betroffen? Was kann man dagegen tun? Zusatzmodule erweitern in regelmäßigen Abständen das Themenspektrum der Basisversion des Klicksafe -Lehrerhandbuchs und erschließen neue und aktuelle Themenbereiche.
Handysektor setzt sich mit dem neuen Informationsangebot zum Ziel, Jugendliche direkt und schnörkellos anzusprechen. Zudem bietet der Flyer Pädagog(inn)en im schulischen und außerschulischen Kontext die Möglichkeit mit den Jugendlichen über Cybermobbing oder die Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu reden und Tipps zu vermitteln, wie man sich persönlich dagegen wehren kann (pdf, 1 S.).
Material zur Präventionsarbeit am Thema “Cybermobbing” des Projekts »Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD) des Hessischen Kultusministeriums.
Auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes finden Sie Fakten, Folgen für Täter und Opfer sowie Tipps für Opfer und Lehrer.
Die Comic On! Theaterproduktion aus Köln ist ein Kinder- und Jugend Tournee-Theater und bietet in Kooperation mit der EU-Initiative "klicksafe" ein jugendpädagogisches Theaterstück zum Thema "Cybermobbing" an: "r@usgemobbt.de".
Wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen zu Ursachen, Verlauf und Prävention dieser Gewaltphänomene gibt die Website "Stoppt die Mobber" des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt.
Das österreichische Internet-Portal Saferinternet.at hat ein Dossier zum Thema Cyberbullying für Eltern und Lehrpersonen zusammen gestellt. Auch für Nicht-Österreicher interessant durch viele Informationen und Ratschläge für Cyberbullying-Opfer.
Die Powerpoint-Präsentation des Beauftragten für Jugendmedienschutz im Hessischen Kultusministerium, Günter Steppich, kann zur Arbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie für Elternveranstaltungen und zur Information des Kollegiums verwendet werden.
Donnerstag, 11.08.2011, 08.30 Uhr, hr2
Von Petra Boberg
11-091
Mittlerweile ist es vor allem bei Jugendlichen ganz selbstverständlich, Beziehungen online über entsprechende Internetforen zu pflegen wie Facebook, Studi- und SchülerVZ oder andere soziale Netzwerke. Doch was ist passiert, dass sich eine moderne Form des „An den Pranger Stellens“ etablieren konnte? Wer mobbt, wer wird gemobbt, welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Unter Cyber-Mobbing (Cyber-Bullying, E-Mobbing o. ä.) versteht man bei klicksafe das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderne Kommunikationsmittel - meist über einen längeren Zeitraum.
Die hilfreichen Informationen für Lehrkräfte und Schulpsychologen (pdf) sind ein Ergebnis der Fachtagung "Cyber-Mobbing und Happy-Slapping als Realität in der Mediengesellschaft - Möglichkeiten der pädagogischen Intervention und Prävention" vom 6. November 2009 an der Technischen Universität Berlin. Weitere Informationen zum Thema Cybermobbing finden Sie auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb).
Laut dieser Mitteilung aus dem Jahre 2009 geht Internet-Mobbing gegen Lehrkräfte in den meisten Fällen von einer "verschwindenden Minderheit von Schülern" aus. Dieser sei nicht klar, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.
Hier haben wir die wichtigsten Aspekte des Zusatzmoduls zum Klicksafe-Handbuch herausgegriffen: In ein bis zwei Unterrichtsstunden lernen die Schülerinnen und Schüler (Kl. 6-10), was Cyber-Mobbing ist, dass es ernste Konsequenzen haben kann, und wie man aktiv dagegen vorgeht. Anregungen zur Weiterarbeit werden gegeben.
Das Medienpaket der ehrenamtlichen Bildungsinitiative "Du bist smart!" zum Thema Cyber-Mobbing beinhaltet eine interaktive Unterrichtseinheit sowie den Film und die Fragen und Antworten zu der Thematik Cyber-Mobbing unterstützt von der Rechtsanwältin Kathrin Schürmann.
Cyber-Mobbing findet mit Handys statt, in Social Communities, mit Hilfe von Instant Messengern oder auf Videoplattformen wie youtube. Wie beim realen Mobbing auch, kann das Cyber-Mobbing eine ernstzunehmende psychische und körperliche Belastung verursachen. Neben dem Verweis auf aktuelle Forschungsergebnisse finden Sie Tipps, wie man das Thema im Unterricht aufgreifen und gegen Cyber-Mobbing vorgehen kann.
Das Zusatzmodul bietet zahlreiche Hilfestellungen und Materialien zur Bearbeitung zentraler Fragen rund um das Thema "Cyber-Mobbing" im Unterricht: Was ist Cyber-Mobbing? Wer ist davon betroffen? Was kann man dagegen tun? Zusatzmodule erweitern in regelmäßigen Abständen das Themenspektrum der Basisversion des Klicksafe -Lehrerhandbuchs und erschließen neue und aktuelle Themenbereiche.
Handysektor setzt sich mit dem neuen Informationsangebot zum Ziel, Jugendliche direkt und schnörkellos anzusprechen. Zudem bietet der Flyer Pädagog(inn)en im schulischen und außerschulischen Kontext die Möglichkeit mit den Jugendlichen über Cybermobbing oder die Verletzung der Persönlichkeitsrechte zu reden und Tipps zu vermitteln, wie man sich persönlich dagegen wehren kann (pdf, 1 S.).
Material zur Präventionsarbeit am Thema “Cybermobbing” des Projekts »Gewaltprävention und Demokratielernen (GuD) des Hessischen Kultusministeriums.
Auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes finden Sie Fakten, Folgen für Täter und Opfer sowie Tipps für Opfer und Lehrer.
Die Comic On! Theaterproduktion aus Köln ist ein Kinder- und Jugend Tournee-Theater und bietet in Kooperation mit der EU-Initiative "klicksafe" ein jugendpädagogisches Theaterstück zum Thema "Cybermobbing" an: "r@usgemobbt.de".
Wissenschaftlich fundierte Hintergrundinformationen zu Ursachen, Verlauf und Prävention dieser Gewaltphänomene gibt die Website "Stoppt die Mobber" des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt.
Das österreichische Internet-Portal Saferinternet.at hat ein Dossier zum Thema Cyberbullying für Eltern und Lehrpersonen zusammen gestellt. Auch für Nicht-Österreicher interessant durch viele Informationen und Ratschläge für Cyberbullying-Opfer.
Die Powerpoint-Präsentation des Beauftragten für Jugendmedienschutz im Hessischen Kultusministerium, Günter Steppich, kann zur Arbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie für Elternveranstaltungen und zur Information des Kollegiums verwendet werden.
Donnerstag, 11.08.2011, 08.30 Uhr, hr2
Von Petra Boberg
11-091
Mittlerweile ist es vor allem bei Jugendlichen ganz selbstverständlich, Beziehungen online über entsprechende Internetforen zu pflegen wie Facebook, Studi- und SchülerVZ oder andere soziale Netzwerke. Doch was ist passiert, dass sich eine moderne Form des „An den Pranger Stellens“ etablieren konnte? Wer mobbt, wer wird gemobbt, welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Unter Cyber-Mobbing (Cyber-Bullying, E-Mobbing o. ä.) versteht man bei klicksafe das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mit Hilfe moderne Kommunikationsmittel - meist über einen längeren Zeitraum.
Die hilfreichen Informationen für Lehrkräfte und Schulpsychologen (pdf) sind ein Ergebnis der Fachtagung "Cyber-Mobbing und Happy-Slapping als Realität in der Mediengesellschaft - Möglichkeiten der pädagogischen Intervention und Prävention" vom 6. November 2009 an der Technischen Universität Berlin. Weitere Informationen zum Thema Cybermobbing finden Sie auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb).
Laut dieser Mitteilung aus dem Jahre 2009 geht Internet-Mobbing gegen Lehrkräfte in den meisten Fällen von einer "verschwindenden Minderheit von Schülern" aus. Dieser sei nicht klar, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.
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