Sendungen zum Thema "Rechtsextremismus"
In diesem Archiv haben wir Ihnen hr2-Wissenswertsendungen, die sich direkt auf die Thematik "Rechtsextremismus" aber auch die "Geschichte des Nationalsozialismus" beziehen, zusammengestellt.
Gekoppelt mit weiteren Materialien, beispielsweise der neuen Publikation des AfL, stehen Ihnen multimediale Unterrichtsbausteine zur Thematik zur Verfügung.
"Schule mit Courage - Rechtsextremismus als pädagogische Herausforderung" lautet der Titel der neuesten Publikation des AfL. Der Sammelband bietet aktuelle Unterrichtskonzepte und viele weitere Infos.
Freitag, 09.11.2007, 08.30 Uhr, hr2
Von Birgitta M. Schulte
07-106
Trotz intensiver Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der Schule und in den Medien sind fremdenfeindliche und antisemitische Einstellungen unter Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland nach wie vor verbreitet.
Donnerstag, 18.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Chris Corlett
08-136
Was ist zu tun, wenn Schüler laut nationale Parolen grölen oder sich zu ihrer deutschnationalen Gesinnung bekennen? Wenn ausländische Jugendliche im Bus bedroht oder auf dem Heimweg verprügelt werden? An Schulen oder in Jugendorganisationen zeigen sich die Verantwortlichen oft verunsichert und überfordert.
Mittwoch, 17.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Chris Corlett
08-135
Fußballturniere, Ferienfreizeiten , Rockkonzerte: Was in harmloser Verpackung angeboten wird, kann deutschnationale, rassistische und antisemitische Inhalte haben. Rechtsextreme Parteien und Gruppierungen versuchen mit ihren Angeboten die Zielgruppe Schüler zu erreichen.
Dienstag, 16.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster
08-134
Sie tragen Palästinensertücher oder Che-Guevara-T-Shirts. Sie skandieren: "Kapitalismus zerschlagen!" oder "Frei, sozial, national!". Sie drucken Schülerzeitungen und verteilen Musik-CDs. Ihre Modemarken heißen Thor Steinar, Rizist oder Sportfrei - modisch geschnitten, qualitativ hochwertig und nur für Eingeweihte als Neonazi-Outfit zu erkennen.
Montag, 15.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Anat Kalman
08-133
Seit der politischen Wende 1989 sind die Rechtsextremisten nicht mehr nur ein deutsches Phänomen. Gerade in den Ländern, wo der deutsche Nationalsozialismus die meisten Opfer hinterlassen hat, stehen Polizei, Politiker und Pädagogen, viele ältere Menschen und verzweifelte Eltern diesem Phänomen fassungslos und ratlos gegenüber.
Dienstag, 17.02.2009 08.30 Uhr, hr2
Auschwitz ist Oswiecim - junge Deutsche in der Stadt mit KZ-Vergangenheit
Von Roman Janik
09-018
Eine junge Hessin lebt ein Jahr lang in Oswiecim, im Auftrag der Aktion Sühnezeichen. Auszubildende von VW helfen regelmäßig in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz. Sie alle haben eines gemeinsam: sie stellen sich der Vergangenheit und arbeiten für die Zukunft.
Mit 13 begann Nick G. seine Neonazi-Karriere im bayerischen Wunsiedel. Mit 19 wurde er zu dreieinhalb Jahren Jugendgefängnis verurteilt. Wieder in Freiheit, organisierte er weiter, knüpfte Kontakte zur internationalen Nazi-Szene, unter anderem zu rassistischenen Organisationen in Südafrika. Dann reist er nach Südafrika und Namibia, um Kontakte zu Waffenhändlern aufzubauen, und verliebt sich in eine junge Frau, eine Schwarze - und steigt aus der Szene aus.
hr-04-167
Die Zukunft der Erinnerung
Eine Sendereihe von Anne Baier und Gudrun Rothaug
Montag, 23.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Unser Gedächtnis ist kein einfacher Informationsspeicher. Wir verdanken ihm auch unser Gefühl für uns selbst und für andere; es ist die Grundlage unserer persönlichen und kulturellen Identität. Das Gedächtnis ermöglicht uns Zeitreisen in die Vergangenheit. Die Ergebnisse der Hirnforschung allein reichen nicht aus, um die Entwicklung und Verarbeitungsweise unseres Gehirns zu erklären. Denn unser Gedächtnis wird stark durch soziale Einflüsse geprägt. Was und wie wir uns erinnern, ist immer auch von Kommunikation und Sprache geformt. 06-009
Donnerstag, 26.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Gudrun Rothaug
Erinnerungskultur ist ein hart umkämpftes Feld. Die Vertriebenenverbände wollen Erfahrungen und Erinnerungen weitergeben, und neuerdings meldet sich die Generation der Kriegskinder zu Wort. Konjunktur hat auch die sogenannte "Erinnerungsliteratur", die sich mit dem 2. Weltkrieg und dem Schicksal von Vätern oder Brüdern auseinandersetzt. Der Zeithistoriker Norbert Frei nennt diese Literatur "gefühlte Geschichte". Familiengeschichte werde mit historischen Fakten vermischt und dadurch ein unscharfes Geschichtsbild hergestellt.
Dienstag, 24.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Gudrun Rothaug
Der Umgang mit NS-Staat und Holocaust hat in der öffentlichen Erinnerungskultur schon viele Wandlungen durchlaufen. Bald wird es keine Zeitzeugen der Nazi-Diktatur mehr geben. Mit dem umstrittenen Holocaust-Mahnmal in Berlin wurde der Ermordung der europäischen Juden ein monumentales Denkmal gesetzt. Ist die deutsche Gesellschaft von der Vergangenheitsbewältigung in einen Prozess der Vergangenheitsbewahrung eingetreten?
Mittwoch, 25.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Anne Baier
60 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs hat es in Deutschland eine Vielzahl an Film- und Fernsehproduktionen zum Thema Nationalsozialismus gegeben. Da es immer weniger Zeitzeugen gibt, sind Filme das Medium der Darstellung dieses Ereignisses schlechthin geworden. Ging es in den 60er und 70er Jahren noch um Erkenntnis und Aufklärung, stehen bei den jüngsten Filmproduktionen die Affekte im Vordergrund. Hitler und die Nazizeit werden zum Gegenstand der Unterhaltungsindustrie. Indem sie losgelöst aus dem historischen Zusammenhang zum leicht konsumierbaren Pop-Phänomen werden, sind vor allem Spielfilme wie z.B. „Der Untergang“ sehr umstritten.
Freitag, 27.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Anne Baier
Holocaust und Nationalsozialismus sind unbestritten die zentralen Ereignisse der jüngeren deutschen Geschichte. Die Forderung, dass Auschwitz nie mehr sein dürfe, ist immer noch in erster Linie eine an die Erziehung. Doch wie soll dieser Erziehungsauftrag weiter gegeben werden, wenn viele Jugendliche einen ganz anderen Bezug zu diesem Thema haben, weil ihre Eltern erst viele Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus nach Deutschland eingewandert sind? Erziehung nach Auschwitz benötigt neue Konzepte für eine Generation, die durch Massenmedien sozialisiert und in einer Einwanderungsgesellschaft aufgewachsen ist.
"Schule mit Courage - Rechtsextremismus als pädagogische Herausforderung" lautet der Titel der neuesten Publikation des AfL. Der Sammelband bietet aktuelle Unterrichtskonzepte und viele weitere Infos.
Freitag, 09.11.2007, 08.30 Uhr, hr2
Von Birgitta M. Schulte
07-106
Trotz intensiver Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der Schule und in den Medien sind fremdenfeindliche und antisemitische Einstellungen unter Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland nach wie vor verbreitet.
Donnerstag, 18.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Chris Corlett
08-136
Was ist zu tun, wenn Schüler laut nationale Parolen grölen oder sich zu ihrer deutschnationalen Gesinnung bekennen? Wenn ausländische Jugendliche im Bus bedroht oder auf dem Heimweg verprügelt werden? An Schulen oder in Jugendorganisationen zeigen sich die Verantwortlichen oft verunsichert und überfordert.
Mittwoch, 17.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Chris Corlett
08-135
Fußballturniere, Ferienfreizeiten , Rockkonzerte: Was in harmloser Verpackung angeboten wird, kann deutschnationale, rassistische und antisemitische Inhalte haben. Rechtsextreme Parteien und Gruppierungen versuchen mit ihren Angeboten die Zielgruppe Schüler zu erreichen.
Dienstag, 16.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster
08-134
Sie tragen Palästinensertücher oder Che-Guevara-T-Shirts. Sie skandieren: "Kapitalismus zerschlagen!" oder "Frei, sozial, national!". Sie drucken Schülerzeitungen und verteilen Musik-CDs. Ihre Modemarken heißen Thor Steinar, Rizist oder Sportfrei - modisch geschnitten, qualitativ hochwertig und nur für Eingeweihte als Neonazi-Outfit zu erkennen.
Montag, 15.09.2008, 08.30 Uhr, hr2
Von Anat Kalman
08-133
Seit der politischen Wende 1989 sind die Rechtsextremisten nicht mehr nur ein deutsches Phänomen. Gerade in den Ländern, wo der deutsche Nationalsozialismus die meisten Opfer hinterlassen hat, stehen Polizei, Politiker und Pädagogen, viele ältere Menschen und verzweifelte Eltern diesem Phänomen fassungslos und ratlos gegenüber.
Dienstag, 17.02.2009 08.30 Uhr, hr2
Auschwitz ist Oswiecim - junge Deutsche in der Stadt mit KZ-Vergangenheit
Von Roman Janik
09-018
Eine junge Hessin lebt ein Jahr lang in Oswiecim, im Auftrag der Aktion Sühnezeichen. Auszubildende von VW helfen regelmäßig in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz. Sie alle haben eines gemeinsam: sie stellen sich der Vergangenheit und arbeiten für die Zukunft.
Mit 13 begann Nick G. seine Neonazi-Karriere im bayerischen Wunsiedel. Mit 19 wurde er zu dreieinhalb Jahren Jugendgefängnis verurteilt. Wieder in Freiheit, organisierte er weiter, knüpfte Kontakte zur internationalen Nazi-Szene, unter anderem zu rassistischenen Organisationen in Südafrika. Dann reist er nach Südafrika und Namibia, um Kontakte zu Waffenhändlern aufzubauen, und verliebt sich in eine junge Frau, eine Schwarze - und steigt aus der Szene aus.
hr-04-167
Die Zukunft der Erinnerung
Eine Sendereihe von Anne Baier und Gudrun Rothaug
Montag, 23.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Unser Gedächtnis ist kein einfacher Informationsspeicher. Wir verdanken ihm auch unser Gefühl für uns selbst und für andere; es ist die Grundlage unserer persönlichen und kulturellen Identität. Das Gedächtnis ermöglicht uns Zeitreisen in die Vergangenheit. Die Ergebnisse der Hirnforschung allein reichen nicht aus, um die Entwicklung und Verarbeitungsweise unseres Gehirns zu erklären. Denn unser Gedächtnis wird stark durch soziale Einflüsse geprägt. Was und wie wir uns erinnern, ist immer auch von Kommunikation und Sprache geformt. 06-009
Donnerstag, 26.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Gudrun Rothaug
Erinnerungskultur ist ein hart umkämpftes Feld. Die Vertriebenenverbände wollen Erfahrungen und Erinnerungen weitergeben, und neuerdings meldet sich die Generation der Kriegskinder zu Wort. Konjunktur hat auch die sogenannte "Erinnerungsliteratur", die sich mit dem 2. Weltkrieg und dem Schicksal von Vätern oder Brüdern auseinandersetzt. Der Zeithistoriker Norbert Frei nennt diese Literatur "gefühlte Geschichte". Familiengeschichte werde mit historischen Fakten vermischt und dadurch ein unscharfes Geschichtsbild hergestellt.
Dienstag, 24.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Gudrun Rothaug
Der Umgang mit NS-Staat und Holocaust hat in der öffentlichen Erinnerungskultur schon viele Wandlungen durchlaufen. Bald wird es keine Zeitzeugen der Nazi-Diktatur mehr geben. Mit dem umstrittenen Holocaust-Mahnmal in Berlin wurde der Ermordung der europäischen Juden ein monumentales Denkmal gesetzt. Ist die deutsche Gesellschaft von der Vergangenheitsbewältigung in einen Prozess der Vergangenheitsbewahrung eingetreten?
Mittwoch, 25.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Anne Baier
60 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs hat es in Deutschland eine Vielzahl an Film- und Fernsehproduktionen zum Thema Nationalsozialismus gegeben. Da es immer weniger Zeitzeugen gibt, sind Filme das Medium der Darstellung dieses Ereignisses schlechthin geworden. Ging es in den 60er und 70er Jahren noch um Erkenntnis und Aufklärung, stehen bei den jüngsten Filmproduktionen die Affekte im Vordergrund. Hitler und die Nazizeit werden zum Gegenstand der Unterhaltungsindustrie. Indem sie losgelöst aus dem historischen Zusammenhang zum leicht konsumierbaren Pop-Phänomen werden, sind vor allem Spielfilme wie z.B. „Der Untergang“ sehr umstritten.
Freitag, 27.01.2005, 8:30 Uhr, hr2
Von Anne Baier
Holocaust und Nationalsozialismus sind unbestritten die zentralen Ereignisse der jüngeren deutschen Geschichte. Die Forderung, dass Auschwitz nie mehr sein dürfe, ist immer noch in erster Linie eine an die Erziehung. Doch wie soll dieser Erziehungsauftrag weiter gegeben werden, wenn viele Jugendliche einen ganz anderen Bezug zu diesem Thema haben, weil ihre Eltern erst viele Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus nach Deutschland eingewandert sind? Erziehung nach Auschwitz benötigt neue Konzepte für eine Generation, die durch Massenmedien sozialisiert und in einer Einwanderungsgesellschaft aufgewachsen ist.
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