Nachhaltigkeit
Was Rang und Namen hat in der internationalen Ressourcen-Community war im September 2009 beim World Resources Forum in Davos. Die Aachener Stiftung hat die Gelegenheit genutzt, einige Teilnehmer vor die Kamera zu bitten. Das Ergebnis sind 12 Filme, die - hoch verdichtet - die Thesen der Gesprächspartner herausarbeiten.
Nachhaltig ist eine Entwicklung, "die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen" - so definierte die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter Leitung der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland 1987 den Begriff Nachhaltigkeit. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und ökonomische Leistungsfähigkeit sind gleichrangige Ziele des Konzeptes ("Dreieck der Nachhaltigkeit").
Dienstag, 21.04.2009, 08.30 Uhr, hr2
Von Yvonne Mabille
09-042
Rund um den Globus wurde die Landwirtschaft in den vergangenen 40 Jahren industrialisiert, und das hat die Ernteerträge rasant gesteigert. Dabei sind die natürlichen Ressourcen - Böden, Wasserreserven, Artenvielfalt - geschädigt, wenn nicht zerstört worden. Die Zahl der Hungernden ist gleichwohl in vielen Regionen der Erde weiter angestiegen, mittlerweile auf eine Milliarde Menschen.
Gänzlich "unsexy" sei der Begriff Nachhaltigkeit, monierte der Medienexperte Norbert Bolz. Eigentlich müsse ein zugkräftigerer Begriff her, umdie Debatte um langfristige Perspektiven zu popularisieren. Das englische Original heißt "sustainability" oder "sustainable development". Die zentralen Fragen dabei lauten: Wie muss unsere Gesellschaft gestaltet sein, damit auch künftige Generationen in Freiheit, Wohlstand, sozialer Sicherheit und intakter Umwelt leben? Welche Werte sollen die verschiedenen Politikfelder bestimmen? Dieser Problembeschreibung stellt sich der "Rat für Nachhaltigkeit", den die Bundesregierung 1998 eingerichtet hat.
hr-05-007
Was Rang und Namen hat in der internationalen Ressourcen-Community war im September 2009 beim World Resources Forum in Davos. Die Aachener Stiftung hat die Gelegenheit genutzt, einige Teilnehmer vor die Kamera zu bitten. Das Ergebnis sind 12 Filme, die - hoch verdichtet - die Thesen der Gesprächspartner herausarbeiten.
Nachhaltig ist eine Entwicklung, "die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen" - so definierte die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter Leitung der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland 1987 den Begriff Nachhaltigkeit. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und ökonomische Leistungsfähigkeit sind gleichrangige Ziele des Konzeptes ("Dreieck der Nachhaltigkeit").
Dienstag, 21.04.2009, 08.30 Uhr, hr2
Von Yvonne Mabille
09-042
Rund um den Globus wurde die Landwirtschaft in den vergangenen 40 Jahren industrialisiert, und das hat die Ernteerträge rasant gesteigert. Dabei sind die natürlichen Ressourcen - Böden, Wasserreserven, Artenvielfalt - geschädigt, wenn nicht zerstört worden. Die Zahl der Hungernden ist gleichwohl in vielen Regionen der Erde weiter angestiegen, mittlerweile auf eine Milliarde Menschen.
Gänzlich "unsexy" sei der Begriff Nachhaltigkeit, monierte der Medienexperte Norbert Bolz. Eigentlich müsse ein zugkräftigerer Begriff her, umdie Debatte um langfristige Perspektiven zu popularisieren. Das englische Original heißt "sustainability" oder "sustainable development". Die zentralen Fragen dabei lauten: Wie muss unsere Gesellschaft gestaltet sein, damit auch künftige Generationen in Freiheit, Wohlstand, sozialer Sicherheit und intakter Umwelt leben? Welche Werte sollen die verschiedenen Politikfelder bestimmen? Dieser Problembeschreibung stellt sich der "Rat für Nachhaltigkeit", den die Bundesregierung 1998 eingerichtet hat.
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